Endlich Wespentaille

Wenn Sie DAS essen, schmilzt Ihr Bauchfett ganz schnell weg

Einst als Dickmacher verpönt, wird dieses Lebensmittel nun als Abnehmhilfe gehypt. Welches Nahrungsmittel die Pfunde nun doch schmelzen lässt, erfahren Sie hier.

Chia-Samen, grüne Smoothies und Kokosöl: Unzählige Superfoods werden von Promis und Fitnesstrainern gerade als Allheilmittel beschworen. Acai & Co. sollen das Hüftgold über Nacht verpuffen lassen, viel mehr lebenswichtige Vitamine als schnöde heimische Varianten haben und dabei auch noch viel besser schmecken.

Dieses Lebensmittel hat viel Fett - und macht trotzdem schlank

Doch Ernährungsmediziner sind bei solchen Hiobsbotschaften skeptisch – und betonen, dass heimische Nahrungsmittel wie Heidelbeeren oder Grünkohl mindestens genauso gesund für uns sind. Davon profitiert nun auch ein einst in Verruf geratenes Lebensmittel, das früher für seinen hohen Fettgehalt verschmäht wurde: die Nuss.

Auch Kokosprodukte sind gerade mega im Trend: Doch schaden Sie am Ende Ihrem Körper nur? Das erfahren Sie hier.

Egal, ob Mandeln, Hasel- oder Walnüsse: Wenn man einer neuesten Studie glaubt, sollten sie nicht nur zu Weihnachten häufig gegessen werden. Laut der Untersuchung, welche im Fachmagazin "Diabetes, Obesity and Metabolism" veröffentlicht wurde, soll besonders in Walnüssen ein besonderer Inhaltsstoff stecken, der schnell und auf Dauer sättigt.

Zudem haben mehrere Studien in jüngster Vergangenheit gezeigt, dass Nüsse weder dick noch krank machen – sondern im Gegenteil, sogar beim Abnehmen helfen. Der Grund dafür: Nüsse haben viel Eiweiß und Fett – wegen letzterem waren sie auch lange Zeit als Dickmacher verpönt. Doch das Fett in Nüssen besteht hauptsächlich aus den gesunden einfach ungesättigten Fettsäuren, die auch für das Herz gut sind.

Außerdem befindet sich darin das Peptid YY. Dieses Darmhormon aktiviert das Gehirnareal, welches das Hungergefühl reguliert. Das bedeutet konkret: Wer täglich eine Handvoll Nüsse isst, bleibt auch länger satt - und isst automatisch weniger.

Täglich eine Handvoll Nüsse ist gesund - und macht satt 

Neben Walnüssen kommen auch Mandeln in einer weiteren Studie sehr gut weg – hierbei ließen Forscher der Penn State University in den USA Probanden 42 Gramm Mandeln täglich essen. Am Ende fanden sie heraus, dass diese nicht nur ihr Bauchfett reduzieren konnten, sondern dass neben dem Umfang ihrer Taille auch der der Oberschenkel schrumpfte.

Dagegen sind die so gesunden Gemüsechips wahre Kalorienbomben. Stiftung Warentest erklärt, warum das so ist.

Doch auch wenn die Untersuchungen Walnüsse und Mandeln eine Sonderstellung zukommen ließ, bedeutet das nicht, dass andere Nusssorten weniger gesund sind. Stattdessen betonen die Wissenschaftler stets, dass ein regelmäßiger Verzehr von generell allen Nüssen dabei hilft, eine schlanke Linie zu wahren.

Zu diesem Schluss kam eine Forschungsreihe von 31 Versuchen bereits 2014, bei denen sie die Ernährungsweisen von Menschen untersuchten, die entweder zusätzlich Nüsse beinhalteten oder Nüsse gegen andere Lebensmittel ausgetauscht hatten. Das erstaunliche Ergebnis: Beide Gruppen verloren ein halbes Kilo Körpergewicht und über einen Zentimeter an Taillenumfang.

Walnüsse, Mandeln & Co. lassen die Taille schrumpfen

Zudem fanden sie heraus, dass diejenigen, die regelmäßig Nüsse aßen, ihre Diäten besser durchhielten und mehr an Gewicht verloren, als jene, bei denen keine Nüsse auf dem Ernährungsplan standen. Die Forscher vermuten, dass hier ebenfalls die einfach ungesättigten Fettsäuren dafür sorgen, dass das Bauchfett schmilzt. Und das wiederum re duziert das Risiko, an Herz-Kreislauf-Krankheiten sowie Diabetes Typ 2 zu erkranken. Ein weiterer Grund könnte schließlich sein, dass diejenigen, die viele Nüsse essen, sich auch generell gesünder ernähren, da sie diese verarbeiteten Lebensmitteln vorziehen.

Lesen Sie auch: Nüsse sind gesund und stecken voller Vitamine - damit sind Sie das ein richtiges Powerfood für die Erkältungszeit.

jp

Diese sieben Superfoods machen Sie sofort jung, schön und vital

Rubriklistenbild: © pixabay

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