Zehn Hygiene-Mythen

Sind Münzen wirklich Bakterienschleudern?

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Das Vermittlungsportal für Reinigungskräfte "Helpling" hat die zehn größten Hygiene-Mythen im Haushalt zusammengetragen. Die Experten erklären, was wirklich stimmt.
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1.) In der Tiefkühltruhe sterben Bakterien: falsch! Bei -18° stellen Bakterien die eigenen Lebensprozesse ein und können sich nicht mehr vermehren - sie sind aber nicht tot. Sobald das Lebensmittel auftaut, fangen Bakterien wieder an zu arbeiten. Bei Zimmertemperatur verdoppelt sich dann die Anzahl der Bakterien alle 20 Minuten.
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2.) Münzen und Geldscheine sind Bakterienschleudern: falsch! Tests beweisen: Das in Münzen enthaltene Kupfer tötet Bakterien ab. Auf Geldscheinen finden sich nur sehr geringe Mengen an Bakterien, da dort keine guten Lebensbedingungen geboten sind.
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3.) Alle Bakterien schaden dem Menschen: falsch! Im Gegenteil: Der Mensch braucht Bakterien zum Leben. In unserem Darm und auf unserer Haut befinden sind mehrere Milliarden Mikroorganismen, nur die wenigstens davon sind Krankheitserreger.
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4.) Zerkratzte Teflonpfannen sind krebserregend: falsch! Zerkratzte Teflonpfannen sind erst ab 260°C schädlich. Erst dann gibt die Beschichtung namens Polytetrafluorethylen giftige Dämpfe ab. Solche Temperaturen erreicht man nur durch gezielte Überhitzung und sollten nur bei gusseisernen Pfannen angewendet werden.
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5.) Schneidebretter sind Bakterienschleudern: falsch! Wenn man sie intensiv reinigt, kann man Holz- als auch Plastikbretter ohne Bedenken nutzen. Holz hat wegen der Harze und den ätherischen Ölen keimtötende Eigenschaften, bestimmte Holzarten enthalten außerdem die keimtötende Gerbsäure. Außerdem trocknet Holz schnell, was Bakterien zusätzlich abtötet. Plastikbretter kann man in die Spülmaschine geben, wo Temperaturen um die 60°C die Bakterien abtöten.
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6.) Essigreiniger ist ein Universalreiniger: falsch!  Für bestimmte Natursteine (z.B. Granit, Mamor), Armaturen und Gummidichtungen ist Essigreiniger nicht geeignet, weil er zu scharf ist. Gleiches gilt für Holzparkett, da die Säure Fugen und Holz angreift.
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7.) Die Toilette ist der schmutzigste Ort im Haus: falsch! Eine viel größere Bakterienquelle ist der Kühlschrank oder der Spüllappen. Der Toilettensitz ist trocken und kühl, Bakterien aber bevorzugen feuchte und warme Bereiche.

München - Sind Münzen und Geldscheine wirklich Bakterienschleudern? Zum "Tag der Hygiene" (3.12.) hat das Vermittlungsportal für Reinigungskräfte "Helpling" die zehn größten Hygiene-Mythen im Haushalt zusammengetragen.

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