Muskelentspannung

Wie gefährlich ist es, wenn ich kurz vorm Einschlafen zucke?

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Wer kurz vor dem Einschlafen nochmal zuckt, der macht sich zu Unrecht Sorgen.

Viele kennen es: Kurz bevor Sie ins Schlummerland abdriften, zuckt das Bein nochmal kurz. Und schon sind Sie wieder wach – doch ist das gefährlich?

Die Augen werden immer schwerer, der Körper entspannt sich: Gleich ist es soweit – und Sie reisen ins Land der Träume. Doch plötzlich passiert es: Ein Muskel zuckt vorm Einschlafen nochmal heftig zusammen. Es ist nur kurz – doch es reicht aus, um wieder hellwach zu sein.

Muskeln zucken vor dem Einschlafen? Daran kann es liegen

Ärgerlich ist es, wenn Sie danach wieder kurz davor sind, einzuschlafen – und es erneut passiert. Am Schlimmsten aber, wenn es mehrmals hintereinander geschieht. Dann könnten sich viele nur noch die Haare raufen. Aber warum tut unser Körper das eigentlich?

Angeblich soll es sich bei diesem Phänomen um "hypnic jerk" oder "sleep start" handeln. Was auf Deutsch so viel heißt wie "Einschlafzuckung" oder "Schlafbeginn". Eine genaue Erklärung, warum wir kurz vorm Einschlafen nochmal zucken, gibt es allerdings noch nicht.

Doch Dr. Carl Bazil vom Columbia Sleep Disorders Center glaubt gegenüber dem Online-Portal The Cut, dass unser Gehirn in diesem Zustand widersprüchliche Signale sendet – und dabei auch schon mal durcheinander kommt.

Muskelzuckung: Unser Gehirn spielt vorm Einschlafen verrückt

"Eine Sache, die beim Einschlafen passiert, ist, dass sich unsere Muskeln entspannen. Aber der wache Teil im Gehirn ist noch so angeregt, dass er kurzzeitig überreagiert und man dieses Zusammenzucken der Muskeln hat", so Dr. Bazil. Dagegen ist Schnarchen sogar gefährlich - und kann ein verstecktes Indiz für Schlafapnoe sein.

Wenn Sie also das nächste Mal in der Nacht zucken müssen, dann wissen Sie jetzt, dass Ihr Gehirn gerade verrückt spielt – und bleiben am besten ganz ruhig.

Lesen Sie hier auch, warum Sie nicht nur im Sommer, sondern auch sonst besser nackt schlafen.

Gut zu wissen: Forscher haben herausgefunden, dass zu wenig Schlaf zu Alzheimer führen kann. Und hier, dass zudem das Krebsrisiko stark erhöht ist.  

Von Jasmin Pospiech

Schlummerhilfe vom Smartphone: Was Sleep-Tracker bringen

Apps wie Sleep Cycle Alarm Clock messen auch die Bewegungen im Schlaf. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn
Apps wie Sleep Cycle Alarm Clock messen auch die Bewegungen im Schlaf. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn © Karolin Krämer
Um ein simples Sleep-Tracker-Konzept handelt es sich bei der Schlafenszeit-Funktion in der iPhone-Uhren-App. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn
Um ein simples Sleep-Tracker-Konzept handelt es sich bei der Schlafenszeit-Funktion in der iPhone-Uhren-App. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn © Karolin Krämer
Das Smartphone weicht vielen Besitzern auch im Schlaf nicht von der Seite. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn
Das Smartphone weicht vielen Besitzern auch im Schlaf nicht von der Seite. Foto: Karolin Krämer/dpa-tmn © Karolin Krämer
Die App Sleep Cycle misst im Schlaf auch Bewegungen. Foto: Northcube AB/dpa-tmn
Die App Sleep Cycle misst im Schlaf auch Bewegungen. Foto: Northcube AB/dpa-tmn © Northcube AB
Sleep Better fragt ab, welche Faktoren den Schlaf beeinflusst haben könnten. Foto: Runtastic/dpa-tmn
Sleep Better fragt ab, welche Faktoren den Schlaf beeinflusst haben könnten. Foto: Runtastic/dpa-tmn © Runtastic
Schlafanalyse auf der Smartwatch: Die App Pillow gibt es auch für iWatches. Foto: Neybox Digital Ltd/dpa-tmn
Schlafanalyse auf der Smartwatch: Die App Pillow gibt es auch für iWatches. Foto: Neybox Digital Ltd/dpa-tmn © Neybox Digital Ltd

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