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Homeoffice oder Büro: Kennen Sie schon die 40-15-5-Regel?

Ob im Büro oder im Homeoffice: Sie sollten sich genügend bewegen.
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Ob im Büro oder im Homeoffice: Sie sollten sich genügend bewegen.

Ob im Büro oder im Homeoffice: Sie sollten sich auch in der Arbeit genügend bewegen. Und zwar nicht nur in der Mittagspause. Eine bestimmte Regel hilft.

  • Bewegung kann nicht nur Denkblockaden lösen - sie ist auch für die Gesundheit wichtig.
  • Experten geben Tipps, wie Sie in Ihren Arbeitsalltag mehr Bewegung einbauen.
  • Hilfreich ist zum Beispiel die 40-15-5-Regel.

Mit dem Auto zur Arbeit und im Büro dann wieder sitzen: Viele Beschäftigte bewegen sich wenig im Arbeitsalltag. Damit sie keine körperlichen Schäden davontragen, empfiehlt das Institut für Betriebliche Gesundheitsberatung (IFBG) etwa den Arbeitsplatz möglichst dynamisch einzurichten, also etwa den Drucker oder den Papierkorb in den Flur zu stellen. So muss für jeden Ausdruck oder jede verworfene Idee aufgestanden und ein paar Schritte gegangen werden.

Auch ein Steharbeitsplatz ist sinnvoll. Doch nicht in jedem Büro oder Homeoffice* gibt es einen verstellbaren Schreibtisch. Die Lösung ist so simpel wie unkonventionell: Auf einer Kommode oder einem Regal zu arbeiten, kann eine echte Alternative darstellen, Bücher oder Kisten können als zusätzliche Erhöhung dienen.

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40-15-5-Regel für mehr Bewegung im Büro oder Homeoffice

So ist es auch möglich, die sogenannte 40-15-5-Regel einzuhalten: 40 Minuten sitzen, 15 Minuten stehen und dann 5 Minuten bewegen - damit auch der Körper in Bewegung bleibt.

Wenn die Gedanken nicht so fließen wollen, eignet sich während der Arbeitszeit* auch mal ein Spaziergang. An der frischen Luft lösen sich Denkblockaden oft von alleine auf und es lässt sich wunderbar brainstormen.

Wer regelmäßig kleinere Übungen oder sogar Bewegungsrituale, etwa nach jedem Toilettengang, einführt, kann damit nicht nur den Körper entspannen, sondern auch für eine bessere Konzentration sorgen. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt: Von regelmäßigem Arm-, Schulter- Kopf- und Handkreisen bis hin zu Körperstreckungen oder sogar Hampelmännern ist alles erlaubt. „Und warum eigentlich nicht mal während der Arbeit tanzen?“, ermutigt das IFBG.

Apropos Toilettengang: Allein der sorgt schon für ziemlich viel Bewegung. Je häufiger also, desto besser. Und das klappt am besten mit viel trinken, was ohnehin für die Gesundheit gut und wichtig ist.

150-300 Minuten moderate Bewegung pro Woche empfehlenswert

Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind 150-300 Minuten moderate Bewegung pro Woche empfehlenswert, also etwa schnelleres Gehen. Ab einer moderaten körperlichen Aktivität von 300 Minuten ergeben sich laut WHO zusätzliche positive gesundheitliche Effekte, etwa ein geringeres Risiko hinsichtlich Brust- oder Darmkrebs, Diabetes oder Schlaganfall.

Die in der Studie vom IFBG ausgewerteten Daten zeigen, dass rund 67,7 Prozent der Männer mindestens auf 300 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche kommen. Bei den Frauen sind es mit 61 Prozent deutlich weniger, erklärt das IFBG. Überraschend ist nach Angaben des Instituts auch, dass lediglich 60,5 Prozent der 30-39 Jährigen auf mindestens 300 Minuten pro Woche kommen - da ist noch Luft nach oben. (dpa/ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

Bewegung ist messbar

Mit einer Fitness-Uhr wie dieser (werblicher Link) haben Sie Ihre Bewegung im Blick. Sportlich sind sie mit so einer Uhr in mehreren Disziplinen unterwegs. Neben Laufen sind etwa Radfahren, Laufband, Crosstrainer oder Yoga schon eingestellt.

Auch interessant: Wenn Sie diese Fragen mit Ja beantworten, ist es höchste Zeit, zu kündigen

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
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Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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