Erfolgsfaktor im Job

Kennen Sie den Adaptability Quotient (AQ)? Bei Bewerbungen wird er gerade zum Türöffner

Eine Frau erklärt etwas im Vorstellungsgespräch. Der Adaptability Quotient kann in Bewerbungen ein echter Türöffner sein.
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Der Adaptability Quotient kann in Bewerbungen ein echter Türöffner sein.

Mitarbeiter mit einem hohen Adaptability Quotient (AQ) stellen für Unternehmen einen enormen Wettbewerbsvorteil dar. Wir zeigen, wie Sie in der Bewerbung damit punkten.

Gerade in unsicheren Zeiten wie der Corona-Pandemie* sind Unternehmen auf die Anpassungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter angewiesen. War früher etwa noch Anwesenheit im Büro Pflicht, müssen Mitarbeiter nun über Videocalls und Chats mit ihren Vorgesetzten, Kollegen und Kunden kommunizieren. Was heute gilt, kann morgen auch schon wieder ganz anders sein. Deshalb ist auch der Adaptability Quotient derzeit so im Aufwind.

Was ist der Adaptability Quotient (AQ)?

Der Adaptability Quotient (AQ) drückt aus, wie gut sich Mitarbeiter auf Veränderungen einstellen können – sowohl bei großen wie auch bei kleinen Veränderungen. Dabei geht es um weit mehr, als sich an das bestehende Unternehmen und dessen Regeln „anpassen“ zu können.

Menschen mit einem hohen AQ

  • sind neugierig und erkunden die Welt um sich mit offenen Augen,
  • können sich in andere Personen hineinversetzen,
  • passen sich schnell an schwierige Situationen an und finden kreative Auswege,
  • sehen nicht nur Probleme, sondern denken auch an die Lösungen,
  • sind in der Lage, ihr Denken und Handeln unter veränderten Bedingungen schnell neu auszurichten,
  • bleiben auch dann gelassen, wenn sich die Lage immer wieder verändert, auch unerwartet.

Wer über einen hohen AQ verfügt der, integriert sich auch leichter in ein bestehendes Team und versteht sich besser mit Vorgesetzten und Kollegen, was laut des Personaldienstleisters Robert Half ein entscheidender Erfolgsfaktor sein kann.

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Adaptability Quotient: Wichtiger Erfolgsfaktor für Unternehmen und Startups

Welche Rolle der AQ gerade in der Corona-Pandemie für Arbeitgeber spielt, zeigt auch eine Studie des Personaldienstleisters Robert Half in Belgien. Dort gaben 87% der dort befragten Manager an, dass ihnen der Adaptability Quotient (AQ) ihrer Mitarbeiter in Zeiten großer Veränderungen besonders wichtig sei.

Aber auch abseits der Pandemie kann der AQ von Mitarbeitern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Unternehmen, insbesondere junge Startups sein. „Da sich die Kundenanforderungen, Markttrends und Technologien weiter ändern, können Startups sowie kleine und mittlere Unternehmen nur mithalten, wenn sie in der Lage sind, sich an Veränderungen anzupassen.“, schreibt etwa das Forbes-Magazin. Sogar die Weltraumorganisation NASA führt den Adaptability Quotient als Einstellungskriterium an.

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Wie punkte ich in der Bewerbung mit meinem Adaptability Quotient?

Wenn Sie mit Ihrem Adaptability Quotient bei Ihrem Wunscharbeitgeber punkten wollen, sollten Sie die entsprechenden Fähigkeiten, die mit einem hohen AQ einhergehen, in ihrem Bewerbungsschreiben mit einfließen lassen. Dazu zählen laut Robert Half etwa Flexibilität, Kreativität, Belastbarkeit, Stressresistenz und eine schnelle Auffassungsgabe.

Gab es etwa in Ihrem vorigen Job eine herausfordernde Situation, die Sie mit einer kreativen Idee lösen konnten? Oder haben Sie eine neue Technologie in ihren Arbeitsalltag integriert? Dann lassen Sie das auch Ihren zukünftigen Chef wissen. Auch mit Weiterbildungen und Kursen belegen Sie Ihre Anpassungsfähigkeit im Job.

Auch beim Vorstellungsgespräch kann es durchaus sein, dass Sie Ihr Interviewpartner hinsichtlich Ihrer Anpassungsfähigkeit auf den Zahn fühlt. Etwa mit der Bewerbungsfrage: Was wäre, wenn dieses oder jenes passiert? Wie reagieren Sie? Wer hier kreative Lösungen aufzeigt und vielleicht sogar einen Plan B parat hat, beweist sein agiles Denken. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Mehr zum Thema: „Welches Tier wären Sie gerne?“ So beantworten Sie skurrile Fragen im Vorstellungsgespräch.

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Quelle: Robert Half, Forbes

Sieben Probleme, die intelligente Menschen häufig haben

Intelligente Menschen langweilen sich schnell im Beruf, verrät Hochbegabten-Coach Detlef Scheer. Deshalb wechseln sie häufig den Job.
Intelligente Menschen langweilen sich schnell im Beruf, verrät Hochbegabten-Coach Detlef Scheer. Deshalb wechseln sie häufig den Job. © dpa
Nicht nur der Job langweilt sie schnell - gewöhnlichen Smalltalk finden Intelligente ebenfalls ziemlich ermüdend. Bringen sie aber komplexe Erklärungen ins Gespräch ein, nehmen dies "Normalos" schnell als Besserwisserei war, so Scheer.
Nicht nur der Job langweilt sie schnell - gewöhnlichen Smalltalk finden Intelligente ebenfalls ziemlich ermüdend. Bringen sie aber komplexe Erklärungen ins Gespräch ein, nehmen dies "Normalos" schnell als Besserwisserei war, so Scheer. © pexels
Ihr Kollegen bringen Hochintelligente mit ihrem Perfektionismus oft auf die Palme: "Dass der Hochbegabte die Aufgabe im Prozess nicht beendet, ist lästig für Kollegen", meint Scheer, "die denken sich dann, 'Der will uns zeigen, wie doof wir sind.'" Dabei will er nur alles perfekt erledigen.
Ihr Kollegen bringen Hochintelligente mit ihrem Perfektionismus oft auf die Palme: "Dass der Hochbegabte die Aufgabe im Prozess nicht beendet, ist lästig für Kollegen", meint Scheer, "die denken sich dann, 'Der will uns zeigen, wie doof wir sind.'" Dabei will er nur alles perfekt erledigen. © pixabay
Obwohl extrem intelligente Menschen leicht einen Job bekommen, wird ihnen oft gekündigt. Denn ohne es zu wollen, ecken sie oft an - weil sie vieles besser wissen und umkrempeln wollen.
Obwohl extrem intelligente Menschen leicht einen Job bekommen, wird ihnen oft gekündigt. Denn ohne es zu wollen, ecken sie oft an - weil sie vieles besser wissen und umkrempeln wollen. © iStockphoto / imtmphoto
"Viele Hochbegabte glauben, sie bekommen nichts zustande", verrät Scheer, und sind dabei über die Maßen selbstkritisch. Erfolge spielen sie eher herunter als stolz auf sie zu sein.
"Viele Hochbegabte glauben, sie bekommen nichts zustande", verrät Scheer, und sind dabei über die Maßen selbstkritisch. Erfolge spielen sie eher herunter als stolz auf sie zu sein. © pexels
Was viele Intelligente gemeinsam haben: Sie haben jede Menge Interessen, fangen deshalb zum Beispiel viele Studiengänge an und brechen diese wieder ab, weil sie sich nicht für ein Fach entscheiden können. "Die vielen Möglichkeiten führen dazu, dass sie sich häufig verzetteln", weiß Scheer.
Was viele Intelligente gemeinsam haben: Sie haben jede Menge Interessen, fangen deshalb zum Beispiel viele Studiengänge an und brechen diese wieder ab, weil sie sich nicht für ein Fach entscheiden können. "Die vielen Möglichkeiten führen dazu, dass sie sich häufig verzetteln", weiß Scheer. © pixabay
Außerdem erwarten viele Chefs von ihren hochbegabten Angestellten, dass sie Karriere machen. Doch laut einer Untersuchung von Scheer im Jahr 2012 wollen das sehr intelligente Menschen eher weniger - interessante Aufgaben sind ihnen lieber als eine Führungsposition.
Außerdem erwarten viele Chefs von ihren hochbegabten Angestellten, dass sie Karriere machen. Doch laut einer Untersuchung von Scheer im Jahr 2012 wollen das sehr intelligente Menschen eher weniger - interessante Aufgaben sind ihnen lieber als eine Führungsposition. © pixabay

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