Einkommensvergleich

Arbeitnehmer: Zehn Prozent auf der Welt bekommen die Hälfte des gesamten Lohns

Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer - dies ist das Ergebnis einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).
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Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer - dies ist das Ergebnis einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

Die Schere zwischen Arm und Reich scheint sich immer weiter zu öffnen - und das nicht nur in Deutschland. Weltweit schrumpft die Mittelschicht, wie eine Studie zeigt.

Die Reichen werden immer reicher und die Armen immer ärmer - dies ist das Ergebnis einer Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Laut der ILO verdienen die obersten zehn Prozent der Arbeitnehmer knapp die Hälfte des globalen Einkommens. Die 20 schlechtbezahltesten Prozent teilen sich ein Prozent des Arbeitseinkommens.

Auf Kosten der Ärmeren

Nach Bericht der ILO hängt diese Entwicklung zusammen. Die bestbezahltesten fünf Prozent seien auf Kosten des schlechtbezahltesten Prozents aufgestiegen: "Die Entwicklung der Arbeitseinkommensverteilung zwischen 2004 und 2017 sieht aus wie ein Eishockeyschläger, mit Verlusten der Gruppen bis zur Mittelschicht und großen Zunahmen der Bestverdiener."

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Schrumpfende Mittelschicht

Die Mittelschicht nimmt im weltweiten Ranking einen immer kleineren Raum ein. Von 2004 bis 2017 sank ihre Anzahl von 44,8 auf 43 Prozent des Arbeitseinkommens, berichtet der US-Nachrichtensender Bloomberg. Die besten 20 Prozent dagegen wurden mehr: Von 51,4 Prozent stieg ihr Anteil auf 53,5 Prozent.

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Sieben Probleme, die intelligente Menschen häufig haben

Intelligente Menschen langweilen sich schnell im Beruf, verrät Hochbegabten-Coach Detlef Scheer. Deshalb wechseln sie häufig den Job. 
Intelligente Menschen langweilen sich schnell im Beruf, verrät Hochbegabten-Coach Detlef Scheer. Deshalb wechseln sie häufig den Job.  © dpa
Nicht nur der Job langweilt sie schnell - gewöhnlichen Smalltalk finden Intelligente ebenfalls ziemlich ermüdend. Bringen sie aber komplexe Erklärungen ins Gespräch ein, nehmen dies "Normalos" schnell als Besserwisserei war, so Scheer. 
Nicht nur der Job langweilt sie schnell - gewöhnlichen Smalltalk finden Intelligente ebenfalls ziemlich ermüdend. Bringen sie aber komplexe Erklärungen ins Gespräch ein, nehmen dies "Normalos" schnell als Besserwisserei war, so Scheer.  © pexels
Ihr Kollegen bringen Hochintelligente mit ihrem Perfektionismus oft auf die Palme: "Dass der Hochbegabte die Aufgabe im Prozess nicht beendet, ist lästig für Kollegen", meint Scheer, "die denken sich dann, &#39Der will uns zeigen, wie doof wir sind.&#39" Dabei will er nur alles perfekt erledigen.
Ihr Kollegen bringen Hochintelligente mit ihrem Perfektionismus oft auf die Palme: "Dass der Hochbegabte die Aufgabe im Prozess nicht beendet, ist lästig für Kollegen", meint Scheer, "die denken sich dann, 'Der will uns zeigen, wie doof wir sind.'" Dabei will er nur alles perfekt erledigen. © pixabay
Obwohl extrem intelligente Menschen leicht einen Job bekommen, wird ihnen oft gekündigt. Denn ohne es zu wollen, ecken sie oft an - weil sie vieles besser wissen und umkrempeln wollen. 
Obwohl extrem intelligente Menschen leicht einen Job bekommen, wird ihnen oft gekündigt. Denn ohne es zu wollen, ecken sie oft an - weil sie vieles besser wissen und umkrempeln wollen.  © iStockphoto / imtmphoto
"Viele Hochbegabte glauben, sie bekommen nichts zustande", verrät Scheer, und sind dabei über die Maßen selbstkritisch. Erfolge spielen sie eher herunter als stolz auf sie zu sein.
"Viele Hochbegabte glauben, sie bekommen nichts zustande", verrät Scheer, und sind dabei über die Maßen selbstkritisch. Erfolge spielen sie eher herunter als stolz auf sie zu sein. © pexels
Was viele Intelligente gemeinsam haben: Sie haben jede Menge Interessen, fangen deshalb zum Beispiel viele Studiengänge an und brechen diese wieder ab, weil sie sich nicht für ein Fach entscheiden können. "Die vielen Möglichkeiten führen dazu, dass sie sich häufig verzetteln", weiß Scheer.
Was viele Intelligente gemeinsam haben: Sie haben jede Menge Interessen, fangen deshalb zum Beispiel viele Studiengänge an und brechen diese wieder ab, weil sie sich nicht für ein Fach entscheiden können. "Die vielen Möglichkeiten führen dazu, dass sie sich häufig verzetteln", weiß Scheer. © pixabay
Außerdem erwarten viele Chefs von ihren hochbegabten Angestellten, dass sie Karriere machen. Doch laut einer Untersuchung von Scheer im Jahr 2012 wollen das sehr intelligente Menschen eher weniger - interessante Aufgaben sind ihnen lieber als eine Führungsposition.
Außerdem erwarten viele Chefs von ihren hochbegabten Angestellten, dass sie Karriere machen. Doch laut einer Untersuchung von Scheer im Jahr 2012 wollen das sehr intelligente Menschen eher weniger - interessante Aufgaben sind ihnen lieber als eine Führungsposition. © pixabay

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