Trotz Coronakrise

Diese Berufe sind derzeit besonders gefragt - ist Ihrer dabei?

In manchen Berufen gibt es trotz der Krise noch Job-Chancen.
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In manchen Berufen gibt es trotz der Krise noch Job-Chancen.

Nicht alle Branchen sind von der Coronakrise gleichermaßen betroffen: In diesen fünf Berufen gibt es gerade für Berufseinsteiger noch gute Chancen, wie eine Analyse zeigt.

  • Einen neuen Job finden, trotz Coronakrise - das ist bekanntlich oft alles andere als einfach.
  • Nicht alle Branchen hat die Krise allerdings gleich hart getroffen.
  • Einer Analyse des Jobportals Gehalt.de zufolge haben gerade Berufseinsteiger in einigen Berufen noch gute Chancen.

Die Coronakrise* hat vielen Unternehmen schwer zugesetzt. Viele Beschäftigte mussten in Kurzarbeit, die Angst vor Arbeitslosigkeit verunsichert zudem weiterhin viele Menschen. Keine leichte Zeit für Berufseinsteiger, einen neuen Job zu finden.

Analysen des Jobportals Gehalt.de zufolge, wonach zwischen Ende März und Ende Juni 2020 mehr als 673.000 Stellenanzeigen untersucht wurden, sind einige Berufe trotz der Krise weiterhin gefragt:

Trotz Coronakrise: Gefragte Berufe in diesen fünf Branchen

  • Platz 5: „Von den 673.092 Stellenanzeigen, welche unsere Gehaltsanalyst*innen zwischen dem 30. März und dem 30. Juni 2020 beobachtet haben, entfielen vier Prozent auf das Gebiet der Krankheits- und Gesundheitspflege“, berichtet das Job-Portal. Damit befänden sich Pflegetätigkeiten am Ende der „Top 5 der meistgefragten Berufe“. Kein Wunder, gerade Pflegekräfte werden in der Krise dringend gesucht. „In den ersten drei Berufsjahren können Gesundheits- und Krankenpfleger*innen im Schnitt mit einem Jahresbruttogehalt in Höhe von 34.600 Euro rechnen - für Berufseinsteiger in einem Ausbildungsberuf eine respektable Zahl“, informiert das Portal "Gehalt.de".
  • Platz 4: Genauso gefragt sind, wie die Analyse der Stellenanzeigen gezeigt hat, zudem Berufe „im Bereich der System- und Netzwerkadministration“ (mit einem Anteil von ebenfalls vier Prozent), wie das Jobportal berichtet. Berufseinsteiger starten hier mit einem Verdienst von „Im Schnitt circa 35.800 Euro jährlich“.
  • Platz 3: Weitere sechs Prozent aller Anzeigen bezogen sich auf Berufe der IT-Beratung, wo „deutlich lukrativere Gehaltsaussichten“ winken würden: Das Medianeinkommen liegt Gehalt.de zufolge hier in den ersten drei Berufsjahren hier gar bei knapp 52.500 Euro jährlich.
  • Platz 2: Noch gefragter sind der Auswertung zufolge zudem Softwareentwickler „im Bereich Backend“. „Der Anteil lag hier bei 12 Prozent aller Angebote, und auch die Gehaltschancen für Berufseinsteiger*innen sind in diesem Bereich gut: Im Schnitt verdienen beginnende Backend-Entwickler ca. 47.000 Euro jährlich", heißt es auf Gehalt.de.
  • Platz 1: Am begehrtesten seien der Analyse zufolge jedoch „Ingenieur*innen im Bereich der Projektabwicklung“, die zum Start ihrer Karriere ein Jahresgehalt in Höhe von etwa 49.200 Euro erwarten könnten. „Mehr als 17 Prozent aller Stellenangebote auf unseren Jobportalen ließen sich dieser Berufsgruppe zuordnen“, schreibt das Portal - die Spitzenposition bei den offenen Stellen der betrachteten drei Monate“. Die absolute Zahl befinde sich somit im niedrigen sechsstelligen Bereich. (ahu) *merkur.de ist Teil des Ippen-Zentral-Netzwerks.

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Ob für die Arbeit oder privat: Wer seine Lektüre gerne bei einem angenehmen Licht drinnen oder draußen liest, kann das zum Beispiel bequem mit einem Kindle (werblicher Link).

Quelle: Gehalt.de

Auch interessant: Diese Phrasen sollten Sie im Job vermeiden - machen Sie auch solche Fehler?

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

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