Rat von Expertin

Wie Sie sich selbstständig machen, ohne ein finanzielles Risiko einzugehen

Raus aus dem sicheren, aber verhassten Job? Für den Schritt in die Selbstständigkeit braucht es oft eine gehörige Portion Mut.
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Raus aus dem sicheren, aber verhassten Job? Für den Schritt in die Selbstständigkeit braucht es oft eine gehörige Portion Mut.

Raus aus dem verhassten Job und rein in die Selbstständigkeit? Für viele ist das finanzielle Risiko zu hoch. Wie Sie es trotzdem schaffen, verrät eine Expertin.

Rund ein Viertel aller Erwerbstätigen* in Deutschland wäre beruflich gerne selbstständig. Das geht aus einer Umfrage hervor, welche die staatlichen Förderbank KfW im Jahr 2018 durchgeführt hat. Doch vielen davon ist der Schritt in die Selbstständigkeit mit einem zu hohen finanziellem Risiko verbunden. Schließlich will die Miete jeden Monat bezahlt werden - und nicht nur, wenn gerade Aufträge da sind.

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Selbstständig machen – am besten erst in Teilzeit

Wie Berufstätige den Schritt in die Selbstständigkeit trotzdem wagen und das finanzielle Risiko minimieren können, weiß Business-Coach Suanne Brahier. Sie rät, den Neuanfang einfach Schritt für Schritt anzugehen – und den alten, sicheren Job zunächst in Teilzeit weiterzuführen, zum Beispiel drei Tage die Woche. Die restlichen beiden Arbeitstage könne man sich dann voll und ganz dem neuen Job widmen, verrät sie dem Newsportal Bild.de (hinter Bezahlschranke).

Wer einfach nur aus dem alten Job raus will, der müsse sich zwar nicht gleich selbstständige machen. Aber: „Aus der Erfahrung ist das der Wunsch von vielen Menschen“, weiß Brahier, „weil sie sich in der Selbständigkeit vollkommen ausleben und verwirklichen können.“

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Bei Misserfolg der Selbstständigkeit wieder in Anstellung in Vollzeit zurückkehren

Wenn der neue Job sich dann doch nicht als das Wahre herausstellt, so können Arbeitnehmer laut der Expertin relativ einfach wieder auf Vollzeit aufstocken oder sich ganz neu orientieren.

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Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank

In einigen Berufen melden sich die Mitarbeiter besonders häufig krank - sei es wegen Atemwegsinfektionen, Rückenschmerzen oder Depressionen. Welche Jobs die meisten Fehltage verursachen, zeigt eine Auswertung der Krankenkassen.
In einigen Berufen melden sich die Mitarbeiter besonders häufig krank - sei es wegen Atemwegsinfektionen, Rückenschmerzen oder Depressionen. Welche Jobs die meisten Fehltage verursachen, zeigt eine Auswertung der Krankenkassen. © dpa
Platz 5: Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und Sozialversicherung - 18,6 Fehltage
Platz 5: Öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung - 18,6 Fehltage © dpa
Platz 4: Angestellte der Müllabfuhr oder Recycling-Mitarbeiter - 19,4 Fehltage
Platz 4: Angestellte der Müllabfuhr oder Recycling-Mitarbeiter - 19,4 Fehltage © dpa
Platz 3: Verkehrsbranche wie LKW- oder Lokfahrer bzw. Mitarbeiter im Straßenbau - 19,8 Fehltage
Platz 3: Verkehrsbranche wie LKW- oder Lokfahrer bzw. Mitarbeiter im Straßenbau - 19,8 Fehltage © dpa
Platz 2: Mitarbeiter der Arbeitsvermittlung oder von Zeitarbeitsfirmen - 20,3 Fehltage
Platz 2: Mitarbeiter der Arbeitsvermittlung oder von Zeitarbeitsfirmen - 20,3 Fehltage © dpa
Platz 1: Post- und Paketzusteller - 22,8 Fehltage
Platz 1: Post- und Paketzusteller - 22,8 Fehltage © dpa

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