Richtig bewerben

Ein besonderer Trick verwandelt Ihren Lebenslauf von gut in großartig 

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Konzentrieren Sie sich beim Verfassen Ihres Lebenslaufs auf eine wichtige Sache.

Bei Ihnen steht eine Bewerbung an? Dann seien Sie jetzt aufmerksam: Denn eine wichtige Sache macht aus Ihrem Lebenslauf einen großartigen Lebenslauf.

Eine Bewerbung sollte genau so viele Informationen über den Bewerber enthalten wie nötig und so wenig zusätzliche Angaben wie möglich. Es ist oft eine Gratwanderung, dem Personaler genau das zu präsentieren, was er auch lesen will.

Beim Verfassen des Lebenslaufes gibt es bestimmte Dinge, die eingehalten werden müssen. Doch einen kleinen Trick sollten Sie dabei unbedingt beachten - denn er macht aus Ihrem Standard-Lebenslauf einen großartigen.

Lebenslauf schreiben: Es geht nicht um Sie

Marc Cenedella, Gründer und Geschäftsführer des Karriereportals Ladders, hat für das Verfassen des Lebenslauf einen wichtigen Tipp, den er auf seiner Website Bewerbern mitgeben möchte: "Wenn es einen Trick gibt, Ihren Lebenslauf richtig zu formulieren, müssen Sie verstehen, dass es darin nicht um Sie geht. Sicher, er besteht aus Ihren Leistungen, Ihrem beruflichen Hintergrund, Ihren Erfahrungen und Ihren Referenzen, aber es geht nicht um Sie. Er ist eine professionelle Werbung, die auf Ihren zukünftigen Chef ausgerichtet ist. Es geht um die Vorteile, die Ihr zukünftiger Chef durch Ihre Einstellung erhält."

Mehr zum Thema:  Lügen im Lebenslauf - Diese Tricks kennt jeder Personaler

Video: Schummeln beim Lebenslauf

Zudem gehe es in einem wirklich guten Lebenslauf darum, die Bedürfnisse Ihres zukünftigen Chefs zu verstehen. "Einen Lebenslauf schreiben ist eine einzigartige Erfahrung", so Cenedella. "Auch wenn es dabei um Sie geht, ist das Schreiben eines Lebenslaufs nicht wie ein Tagebuch zu schreiben. Für Sie war jeder Job, jede Leistung ein Abenteuer, eine Schlacht, ein Triumph. Aber das emotionale Gewicht jeder Zeile Ihres Lebenslaufs korreliert sehr wenig mit dem professionellen Gewicht, das Ihr Chef ihm zuordnet."

Es gehe also im Lebenslauf darum, die nötige Distanz zu gewinnen, und professionell für sich selbst und die eigenen Leistungen zu werben. Stellen Sie sich nicht als sich selbst in Ihrem Lebenslauf dar, sondern als Summe Ihrer eigenen Leistungen.

Auch interessant: Fünf Tipps für die Jobsuche, die wirklich weiterhelfen.

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Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: 
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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