Bewerbung

Diese Antwort im Vorstellungsgespräch zeigt Ihren wahren Charakter - ein Detail entscheidet

Beim Bewerbungsgespräch spielt auch die Psychologie eine Rolle.
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Beim Bewerbungsgespräch spielt auch die Psychologie eine Rolle.

Die Psychologie spielt auch am Arbeitsplatz eine Rolle. Eine Frage könnte im Vorstellungsgespräch besonders interessant werden.

  • Was für einen Typ Mensch hat ein Arbeitgeber vor sich?
  • Und wie würde diese Person ins Team passen? Hier kommt die Psychologie* ins Spiel.
  • Mit diesen und anderen Fragen müssen Bewerber* rechnen - hier ein Beispiel.

Psychologie im Job: Diese Frage könnte für Bewerber relevant sein

Beim Bewerbungsgespräch spielt neben Qualifikationen und Fachwissen auch die Psychologie* eine Rolle. Mit bestimmten Fragen versucht ihr Gegenüber womöglich herauszufinden, ob Sie ins Team passen - und was für ein Typ Mensch Sie sind. Dabei kann eine einzelne Antwort, die Sie geben, durchaus entscheidend sein.

Eine Frage ist laut eines Berichts auf "Businessinsider.de" besonders spannend - weil die Antwort viel über den Charakter eines Bewerbers sagen soll. Sie laute: Können Sie mir die Namen von vier Menschen nennen, deren Karrieren Sie fundamental verbessert haben?

Wer die Frage wie beantwortet, hängt offenbar ganz vom Charakter ab. So unterscheide der Psychologe und Beststeller-Autor Adam Grant bei Menschen im Arbeitsleben zwischen "Gebern und Nehmern", schildert Business Insider.de das Phänomen dahinter. "Nehmer" würden eigennützig handeln und aus allem oder einer Person den Nutzen ziehen. Großzügige "Geber" hingegen würden anderen sogar helfen, wenn sich dadurch ihre eigene Leistung verschlechtere, sie seien großzügig und würden anderen zuliebe viel Zeit opfern.

Das passiere, wenn Personaler im Bewerbungsgespräch folgende Frage* stellen würden: Können Sie mir die Namen von vier Menschen nennen, deren Karrieren Sie fundamental verbessert haben? Die "Nehmer" würden vier Namen von Personen nennen, die alle wichtiger seien als sie selbst, schildert der Businessinsider die Sicht des Psychologen. "Geber" würden hingegen dazu neigen, Personen zu nennen, die in der Hierarchie unter ihnen stünden, weniger Macht besäßen und ihnen nichts im Gegenzug geben könnten.

So lässt sich - mit ein wenig Reflexion - aus der Antwort des Bewerbers also recht schnell herausfinden, was für ein Typ von Mitarbeiter er wohl ist.

Lesen Sie zudem: An diesem Zeichen erkennen Sie, dass Ihr Chef Sie nicht leiden kann - sind Sie auch alarmiert?

Job-Bewerbung: Welchen Typ Mitarbeiter suchen Arbeitgeber?

Und noch ein spannendes Detail verrät der Bericht. Dem Psychologen Adam Grant zufolge würden Unternehmen nämlich nach den "Geber"-Typen suchen, die zwar schneller ausgenutzt werden könnten, jedoch dazu beitragen würden, den Betrieb zu einem besseren Ort zu machen, heißt es auf "Businessinsider.de". Nehmer hingegen seien toxisch und würden Unternehmen und Mitarbeitern schaden.

Auch interessant: Diesen einen Satz sollten Sie niemals zu Ihrem Chef sagen

ahu

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks

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