No-Go

Bewerbungsgespräch: Das sollten Sie zum Schluss nie sagen

+
Am Ende des Bewerbungsgesprächs ist ein Fehler fatal.

Am Ende des Vorstellungsgesprächs sagen viele Bewerber Dinge, die ihnen mehr schaden als nutzen. Wie Sie es besser machen, erfahren Sie hier.

Nachdem im Vorstellungsgespräch alle Fragen des Personalers und auch des Bewerbers beantwortet wurden, ist es normalerweise Zeit zu gehen. Doch viele wissen nicht so recht, wie sie sich am Ende des Gesprächs verhalten sollen. 

Am Ende des Bewerbungsgesprächs sollten Sie nie betteln

"Die beste Methode, ein Vorstellungsgespräch zu beenden, ist aufzustehen und zu gehen", schreibt Karriere-Expertin Liz Ryan im US-Wirtschaftsmagazin Forbes. Doch stattdessen sagen viele Bewerber nach Ryans Erfahrung noch unnötige Dinge, die sogar eher ein schlechtes Licht auf sie werfen - vielleicht auch, weil sie am Ende eines verpatzten Gesprächs das Ruder noch herumreißen wollen. Doch das klappt dann sicherlich auch nicht mehr. 

Was Sie laut der Expertin am Schluss auf keinen Fall machen sollten: Um den Job betteln, etwa in dem Sie sagen, wie dringend Sie den Job brauchen. Viele fragen auch, wann sie eine Rückmeldung bekommen, ob es mit dem Job geklappt hat. Selbst das sollte man laut Ryan besser bleiben lassen. Wenn Sie genommen werden, bekommen Sie ohnehin schnell Bescheid.

Auch interessant: Nach dem Bewerbungsgespräch machen viele einen dämlichen Fehler.

Video: Bewerbungs-Mythen

"Die erfolgreichsten Bewerber sind die, die nicht um einen Job betteln müssen", meint Ryan. "Sie erscheinen, führen das Vorstellungsgespräch, reden mehr über die Chancen im Unternehmen als über sich selbst und stellen die Fragen, die sie brauchen, um sich zu entscheiden."

Lesen Sie auch: Mit diesen zwölf Fragen beeindrucken Sie jeden Personaler.

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Erster Arbeitstag: Drei fiese Jobstarts, die niemand erleben will

Der erste Arbeitstag im neuen Job ist für alle aufregend - schließlich weiß man nie, was einen erwartet. Doch was manche hier erleben, ist wirklich kaum zu glauben.
Erster Arbeitstag: Drei fiese Jobstarts, die niemand erleben will

Gehalt: Das sind die 14 bestbezahlten Jobs bei Google

Google gehört zu den begehrtesten Arbeitgebern der Welt. Doch wie viel verdienen dort die bestbezahlten Angestellten? Nur so viel: 100.000 Dollar sind hier ein Klacks.
Gehalt: Das sind die 14 bestbezahlten Jobs bei Google

Junge Leute sehen Digitalisierung im Job positiv

Ob Online-Bewerbung oder Computer-Arbeit im Büro: Vieles im Beruf läuft heute digital ab. Während die ältere Generation der Digitalisierung im Job eher kritisch …
Junge Leute sehen Digitalisierung im Job positiv

Formen-Rätsel: Bill Gates löst es in 20 Sekunden - wer ist schneller?

Im Büro ist Langeweile angesagt? Dann versuchen Sie sich doch an diesem Rätsel für Superschlaue. Welche Form passt hier nicht zu den anderen? 
Formen-Rätsel: Bill Gates löst es in 20 Sekunden - wer ist schneller?

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.