Vorsicht vor dieser Falle

Sie wollen, dass Ihr Chef Sie mag? Dann sollten Sie diesen Satz nicht sagen

Das Gespräch mit dem Chef sollte möglichst konstruktiv sein.
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Das Gespräch mit dem Chef läuft nicht immer rund.

Manches sagen Beschäftigte unbedarft – ohne zu ahnen, wie das bei Vorgesetzten ankommt. Schon wenige Sätze können problematisch sein.

Es kann im Bewerbungsgespräch passieren, oder ganz einfach so in einer Unterhaltung mit dem Vorgesetzten: Sie sagen etwas - und er oder sie versteht es völlig falsch oder interpretiert es anders. Passen Sie deshalb genau auf, was Sie Ihrer Chefin oder ihrem Chef gegenüber vermitteln wollen, so der Rat von Karriere-Experten.

Lesen Sie zudem: An diesem Zeichen erkennen Sie, dass Ihr Chef Sie nicht leiden kann - sind Sie auch alarmiert?

Besonders vorsichtig sollten Sie einem Bericht des Business Insider zufolge sein, wenn Sie sich im Gespräch mit dem Chef selbst loben, oder wie es dort heißt „prahlen“. Denn solche Aussagen könnten sie in Wirklichkeit schlecht dastehen lassen, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf die Autorin des Buches „13 Things Mentally Strong People Don’t Do“, Amy Morin und deren Thesen, die sich aufs Berufsleben perfekt anwenden lassen.

Diese Sätze sollten Sie im Gespräch mit Vorgesetzten demnach besser vermeiden:

  • „Ich bin ein Perfektionist.“ Sie glauben, dass Sie darauf stolz sein können? Das sieht die Buch-Autorin anders. Perfektionisten seien nicht so hochangesehen wie angenommen, fasst sie dem Bericht zufolge zusammen. Intoleranz für Fehler und übermäßig hohe Standards würden dazu führen, dass untergeordnete Mitarbeiter ihre Fehler verstecken, anstatt Möglichkeiten zu suchen, sich davon zu erholen. Und so etwas sieht ein Chef bestimmt nicht gern.
  • „Ich schlafe so gut wie nie“. Auch diesen Satz sollten Sie in der Arbeit streichen. Wer zu wenig schläft, ist bekanntlich unkonzentriert, weniger aufnahmefähig und macht in der Folge auch mal leichter einen Fehler. Versuchen Sie in der Arbeit also nicht, den Helden zu spielen, der angeblich weniger Schlaf benötigt als andere Menschen.
  • „Ich arbeite 24 Stunden am Tag“: Auch diese Aussage wird Ihnen weniger Respekt verschaffen, als Sie vielleicht annehmen. Es könnte Ihnen in der Arbeit sogar so ausgelegt werden, als würden Sie Ihre Aufgaben in der vorgegebenen Zeit nicht erledigt bekommen. Im Gegenteil rät die Autorin Morin: „Konzentriert euch darauf, produktiv zu sein. Es ist egal, wie viele Stunden ihr arbeitet. Worauf es wirklich ankommt, ist, wie viel ihr während eurer Arbeitszeit schafft.“ Das ist gewiss leichter gesagt als getan. Sie sollten es jedenfalls versuchen – auch ihrer Work-Life-Balance zuliebe.

Zum Weiterlesen:: Diesen einen Satz sollten Sie niemals zu Ihrem Chef sagen

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Mit dieser Körpersprache wirken Sie schnell unprofessionell

Vor dem Chef und Kunden ist es wichtig, stets professionell aufzutreten. Doch die falsche Körpersprache bewirkt oft das Gegenteil.
Vor dem Chef und Kunden ist es wichtig, stets professionell aufzutreten. Doch die falsche Körpersprache bewirkt oft das Gegenteil. © iStock / grinvalds
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer.
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer. © pixabay / Free-Photos
Genauso nervös wirkt es, wenn Sie mit Ihren Haaren, Schmuck oder Ihrer Kleidung spielen.
Genauso nervös wirkt es, wenn Sie mit Ihren Haaren, Schmuck oder Ihrer Kleidung spielen. © pixabay / DanaTentis
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, wirkt schnell aggressiv - und die Geste könnte als Drohgebärde verstanden werden. Benutzen Sie lieber die offene Hand, wenn Sie gestikulieren.
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, wirkt schnell aggressiv - und die Geste könnte als Drohgebärde verstanden werden. Benutzen Sie lieber die offene Hand, wenn Sie gestikulieren. © pixabay / Ashish_Choudhary
Wer sich mit der Hand am Kopf oder der Nase kratzt, zeigt dem anderen, dass er ihm nicht glaubt. Das kommt mit Sicherheit nicht gut an.
Wer sich mit der Hand am Kopf oder der Nase kratzt, zeigt dem anderen, dass er ihm nicht glaubt. Das kommt mit Sicherheit nicht gut an. © Srdjan Suki / EPA / dpa
Wer mit verschränkten Armen im Meeting sitzt oder sich so vor den Chef stellt, signalisiert ganz klar, dass er auf Abstand geht. Lassen Sie das lieber.
Wer mit verschränkten Armen im Meeting sitzt oder sich so vor den Chef stellt, signalisiert ganz klar, dass er auf Abstand geht. Lassen Sie das lieber. © Arne Dedert / dpa
Die "Merkel-Raute" ist dank der Bundeskanzlerin inzwischen weltbekannt. Doch Sie können nie wissen, wie diese Geste der Souveränität bei anderen ankommt. Deshalb lieber: Finger weg davon!
Die "Merkel-Raute" ist dank der Bundeskanzlerin inzwischen weltbekannt. Doch Sie können nie wissen, wie diese Geste der Souveränität bei anderen ankommt. Deshalb lieber: Finger weg davon! © Michael Kappeler / dpa
Diese Geste heißt in der Tauchersprache "OK" - doch in manchen Gegenden beleidigt man Menschen mit diesem Handzeichen als "A...loch".
Diese Geste heißt in der Tauchersprache "OK" - doch in manchen Gegenden beleidigt man Menschen mit diesem Handzeichen als "A...loch". © pixabay / RobinHiggins
Erweiterte Pupillen sind ein Zeichen für Angst und sollen so besser zur Flucht verhelfen. Gegen diesen Augen-Reflex können Sie natürlich nicht wirklich etwas machen.
Erweiterte Pupillen sind ein Zeichen für Angst und sollen so besser zur Flucht verhelfen. Gegen diesen Augen-Reflex können Sie natürlich nicht wirklich etwas machen. © pixabay / sipa

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