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Chefin ändert Bewerbungsprozess - mit unglaublichen Folgen

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Von: Andrea Stettner

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Neue Firma -neues Glück? Eine Chefin hat den Bewerbungsprozess erfolgreich verändert.
Neue Firma - neues Glück? Eine Chefin hat den Bewerbungsprozess erfolgreich verändert. © pixabay

Vor drei Jahren ändert eine Chefin das Bewerbungsverfahren Ihrer Firma. Was dann passiert, damit hätte sie wohl selbst nicht gerechnet.

Wenn Unternehmen neue Mitarbeiter suchen, gehen sie mit dem Ziel heran, motivierte Talente zu finden, die optimal in ihr Unternehmen passen. Doch nicht selten schlägt dieses Vorhaben fehl, sei es weil die Kandidaten im Bewerbungsgespräch fachlich oder von der Persönlichkeit her anders eingeschätzt wurden - oder weil der neue Mitarbeiter sich im Unternehmen nicht wohlfühlt. Die Folge: Kündigung. 

Das ändert die Unternehmerin am Bewerbungsprozess - mit Erfolg

Die Unternehmerin Tiffany Pham, Gründern des sozialen Netzwerks Mogul, wollte genau das verhindern und änderte ihren Bewerbungsprozess. Das war vor drei Jahren - seitdem hat niemand ihrer 50 Mitarbeitern mehr gekündigt. Schon erstaunlich, wenn man bedenkt, wie hoch die Fluktuationsrate in Unternehmen zum Teil ist. Doch wie schaffte sie diesen unglaublichen Erfolg? 

Ganz einfach: Wie BusinessInsider berichtet, führt sie zuerst drei bis vier Bewerbungsgespräche durch. Doch statt eines weiteren Interviews verbringt der Bewerber einen Tag im Büro. So lernt er das Team, für das er später arbeiten soll, direkt im Arbeitsalltag kennen.  

"Das ermöglicht ihnen noch besser abzuschätzen, ob sie wirklich gut zur Firma passen", erzählt Pham. "Letztendlich sehen wir gleichzeitig, ob sich der Kandidat gut bei uns einleben kann." Dieser Probetag hilft also beiden Seiten zu sehen, ob sie füreinander geschaffen sind. 

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Von Andrea Stettner

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