Hilfe im Beruf

Darum sollten Sie im neuen Job auf keinen Fall zu häufig nach Hilfe fragen

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Wer in einem neuen Job zu häufig nach Hilfe fragt, könnte sich schnell unbeliebt machen.

Wer einen neuen Job beginnt, braucht oft eine Weile, um sich einzuleben. Dennoch sollte man nicht zu häufig die Hilfe der Kollegen beanspruchen.

Kaum eine Person weiß in den ersten Tagen des neuen Jobs sofort, was zu tun ist und wie Aufgaben erledigt werden müssen. Aus diesem Grund lässt es sich kaum vermeiden, die Kollegen oder die Vorgesetzten um Rat und Hilfe zu bitten. Zu häufig sollte man sich jedoch nicht an die Mitarbeiter wenden - denn das könnte negative Konsequenzen haben.

Nach Hilfe zu fragen gehört dazu

Um grobe Fehler am ersten Tag, beziehungsweise in den ersten Wochen zu vermeiden, gehört es dazu, sich bei Fragen an Kollegen zu wenden. Sobald Sie bemerken, dass Sie ein Problem trotz großer Bemühungen nicht selbstständig lösen können, sollte Sie also nichts davon abhalten, mit den Mitarbeitern Ihres Unternehmens zu sprechen.

Zu häufiges Nachfragen kann Sie allerdings unbeliebt machen. Das ist insbesondere der Fall, sobald Sie sich zu Kleinigkeiten oder Aufgaben, die bereits mehrfach erläutert wurden, weitere Erklärungen einholen. Ratsam ist es deshalb, sich stets Notizen zu machen oder sich eigenständig mit einer Sache auseinanderzusetzen.

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Kollegen sollten nicht die eigene Arbeit übernehmen

Wie das Ratgeber-Portal Glassdoor erklärt, ist es vollkommen richtig offen anzusprechen, falls Sie bei einer Aufgabe schlichtweg nicht weiter wissen. Problematisch wird es allerdings, sobald Sie Ihre Arbeit mehrmals an Kollegen weitergeben. Dadurch könnten Sie sich nicht nur Feinde machen, sondern auch überfordert wirken. Falls Vorgesetzte bemerken, dass Sie gelegentlich Aufgaben abtreten, führt das möglicherweise gar zu einer Kündigung nach Ablauf der Probezeit.

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Beweisen Sie also insbesondere in einem neuen Job Ihre Fähigkeiten und versuchen Sie, schwierigen Problemstellungen eigenständig Herr zu werden. Wenn Ihre Kollegen und Vorgesetzten Ihre Bemühungen erkennen, stört sich im Regelfall auch niemand daran, falls Sie letztendlich doch Hilfe benötigen.

Erfahren Sie mehr: Das sind die zehn größten Irrtümer bei der Bewerbung.

Video: Lappalie oder Kündigungsgrund? Diese Lügen sind bei der Arbeit erlaubt

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

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Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
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Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
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Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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