Drei Gründe

Darum sollten Sie sich auf keinen Fall mit Ihrem Chef anfreunden

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Ein freundschaftliches Verhältnis mit dem Chef - nicht immer bringt es Vorteile.

Ein gutes Verhältnis zum Chef ist sicherlich nichts Schlechtes. Aber ist eine Freundschaft eine gute Idee? Einige Gründe sprechen dagegen.

Ein Chef, mit dem man auch mal abseits der Arbeit einen Trinken gehen kann oder sich über private Angelegenheiten unterhält: Vielen Arbeitnehmern ist ein lockeres, freundschaftliches Verhältnis zum Vorgesetzten wichtig. Nicht nur, weil dann die Kommunikation besser läuft - manchmal hat es auch seine Vorteile mit dem Boss etwas enger befreundet zu sein. Aber sind diese Vorzüge immer wünschenswert und ist es nicht doch besser, es beim professionellen Umgang zu belassen? Diese drei Gründe sprechen gegen eine Freundschaft mit dem Chef.

Die neidischen Kollegen

Ein gutes, ja gar freundschaftliches Verhältnis zum Chef kann unter manchen Kollegen Neid hervorrufen. Schließlich entgeht es denen nicht, wenn plötzlich miteinander über private Angelegenheiten und Erlebnisse gesprochen wird, bei denen der Rest der Truppe nicht dabei war. Schnell wird man von den Kollegen als der Liebling des Chefs abgestempelt, dessen Ideen und Bedürfnisse womöglich vorgezogen werden. Bei beruflichen Errungenschaften wird stets infrage gestellt, ob es tatsächlich der eigenen Leistung oder der Bevorzugung durch den Chef zu verdanken ist. Ob solche Vermutungen tatsächlich laut geäußert werden oder sich die Kollegen nur ihren Teil denken, macht dabei oft keinen Unterschied: Das Betriebsklima ist recht schnell vergiftet.

Nicht alles darf man mit dem Chef teilen

Zu einer guten Freundschaft gehört in der Regel auch, dass man sich über alles unterhalten kann. Dazu gehören natürlich auch Lästereien über die Arbeit, die Kollegen oder das Gehalt. Gegenüber dem Chef werden solche Dinge allerdings nicht ausgesprochen - selbst im freundschaftlichen Plausch. Den ein oder anderen beißenden Kommentar muss man sich immer verkneifen oder muss sich seine Kritikpunkte für ein ernsthaftes Zwiegespräch oder eine Feedbackrunde während der Arbeitszeit aufheben. Kommt es dann nicht zu den erwünschten Änderungen im Berufsalltag oder der Gehaltserhöhung, steht die Freundschaft schon auf der Kippe.

Auch interessant: Vorsicht: Dieser Satz Ihrem Chef gegenüber kann Sie den Job kosten.

Privates und Berufliches trennen

Vom zweiten Punkt geht es nahtlos in den dritten Punkt über: Privates vom Beruflichen trennen. Das gilt für beide Seiten. So muss der Mitarbeiter damit rechnen, dass der Chef seine Arbeit auch mal kritisiert, selbst wenn man sich privat grandios versteht. Andersherum kann auch der Mitarbeiter mal Unzufriedenheit äußern, ohne dass sich der Chef persönlich angegriffen fühlt. Die Waage zu halten, ist oft schwierig, weshalb es viele bevorzugen, das Verhältnis aufs Professionelle zu beschränken.

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Lesen Sie auch: Kollege spielt sich als Chef auf: So können Sie damit umgehen.

Die fünf bestbezahlten Berufe, für die Sie kein Studium brauchen

Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden.
Um gutes Geld zu verdienen, müssen Sie nicht unbedingt studieren. In manchen Berufen reicht auch eine Ausbildung oder Abitur, um zum Top-Verdiener zu werden. © pixabay
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt. 
Platz 5: Versicherungskaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Um in der Versicherungsbranche durchzustarten, benötigen Sie ein gutes Abitur. Die Ausbildung dauert drei Jahre und wird mit durchschnittlich 900 Euro brutto im Monat entlohnt.  © pixabay
Platz 4: Bankkaufmann/-frau. Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat.
Platz 4: Bankkaufmann/-frau - Einstiegsgehalt: 1.800-2.700 Euro brutto. Sie verdienen anfangs etwa genauso viel wie Versicherungskaufleute, für die Ausbildung reicht aber oft ein Realschulabschluss. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa anderthalb bis drei Jahre, dabei verdienen Bankkaufleute etwa 900 bis 1.100 Euro brutto im Monat. © pexels
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung.
Platz 3: Vorstandssekretär/-in - Einstiegsgehalt: 3.000-5.000 Euro brutto. In diesem Beruf muss man sich hocharbeiten. Einige Jahre Berufserfahrung als Sekretär-/in bzw. Assistent/-in und Weiterbildungen helfen, aufzusteigen. Eine spezielle Ausbildung gibt es in diesem Bereich nicht, Arbeitgeber fordern meist eine abgeschlossene kaufmännische Ausbildung. © pixab ay
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 5.000 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher  Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld.
Platz 2: Pilot/-in - Einstiegsgehalt: 2.900 bis 6.500 Euro brutto. Wie werde ich eigentlich Pilot oder Pilotin? Abitur reicht zunächst. Sie sollten jedoch gute Kenntnisse in Mathematik, Physik und Englisch mitbringen. Die anschließende Ausbildung dauert drei Jahre. Die Krux: Vor der Ausbildung winkt ein umfangreicher Eignungstest - und Sie bekommen währenddessen kein Geld. © dpa
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto.
Platz 1: Fluglotse/-lotsin - Einstiegsgehalt: etwa 6.000 bis 8.000 Euro brutto. Eine gute Wahl, wenn Sie auch ohne Studium richtig gut verdienen wollen. Fachabitur reicht für diesen verantwortungsvollen Beruf meist nicht, ein gutes Abitur ist nötig. Auch hier müssen Abiturienten erst einen mehrstufigen Eignungstest bestehen - auch einen medizinischen. Anders als Piloten verdienen Fluglotsen während ihrer dreijährigen Ausbildung bereits rund 900 Euro brutto. © dpa

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