Auswertung der Krankenkassen

Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank

In einigen Berufen melden sich die Mitarbeiter besonders häufig krank - sei es wegen Atemwegsinfektionen, Rückenschmerzen oder Depressionen. Welche Jobs die meisten Fehltage verursachen, zeigt eine Auswertung der Krankenkassen.
1 von 6
In einigen Berufen melden sich die Mitarbeiter besonders häufig krank - sei es wegen Atemwegsinfektionen, Rückenschmerzen oder Depressionen. Welche Jobs die meisten Fehltage verursachen, zeigt eine Auswertung der Krankenkassen.
Platz 5: Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und Sozialversicherung - 18,6 Fehltage
2 von 6
Platz 5: Öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung - 18,6 Fehltage
Platz 4: Angestellte der Müllabfuhr oder Recycling-Mitarbeiter - 19,4 Fehltage
3 von 6
Platz 4: Angestellte der Müllabfuhr oder Recycling-Mitarbeiter - 19,4 Fehltage
Platz 3: Verkehrsbranche wie LKW- oder Lokfahrer bzw. Mitarbeiter im Straßenbau - 19,8 Fehltage
4 von 6
Platz 3: Verkehrsbranche wie LKW- oder Lokfahrer bzw. Mitarbeiter im Straßenbau - 19,8 Fehltage
Platz 2: Mitarbeiter der Arbeitsvermittlung oder von Zeitarbeitsfirmen - 20,3 Fehltage
5 von 6
Platz 2: Mitarbeiter der Arbeitsvermittlung oder von Zeitarbeitsfirmen - 20,3 Fehltage
Platz 1: Post- und Paketzusteller - 22,8 Fehltage
6 von 6
Platz 1: Post- und Paketzusteller - 22,8 Fehltage

In welchen Berufen werden die Menschen am häufigsten krank? Dieser Frage sind die Krankenkassen nachgegangen. Das Ergebnis dürfte viele erstaunen.

Die Mitglieder der Techniker Krankenkasse meldeten sich 2017 im Schnitt 15 Tage krank. Doch es gibt viele Berufe, in denen Mitarbeiter weit häufiger krank werden, wie die Krankenkassen melden. 

In diesen Berufen melden sich Mitarbeiter am häufigsten krank

Eine Auswertung des Institut der Deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag des Dachverbands der Betriebskrankenkassen (BKK) aus dem letzten Jahr zeigt, dass besonders Berufe im Dienstleistungssektor in Sachen Krankmeldung schlecht abschneiden. 

In welchen Berufen die Menschen am häufigsten krank sind, zeigt Ihnen unserer Fotostrecke oben.

In diesen Berufen haben die Mitarbeiter am wenigsten Fehltage

Am wenigsten Krankmeldungen verzeichnet hingegen die Verlags- und Medienbranche. Hier lag der Durchschnitt bei 9,7 Fehltagen. Angestellte des Kredit- und Versicherungsgewerbes landen mit 12,3 Fehltagen auf dem vorletzten Platz. 

Das verarbeitende Gewerbe sichert sich die Plätze im Mittelfeld. An der Spitze der Krankmeldungen steht hier die Nahrungs- und Genussbranche mit 17,5 Tagen, auf dem letzten Platz schaffte es die elektronische und elektrotechnische Fertigung mit 14,8 Fehltagen. 

Was ist der Grund für Krankschreibungen?

Wie die Techniker Krankenkasse in ihrem Gesundheitsreport 2017 feststellt, melden sich Mitarbeiter besonders häufig wegen dieser Krankheiten ab: 

  • Depressionen (1,1 Tage)
  • Atemwegsinfektionen (1 Tag)
  • Rückenschmerzen (0,8 Tage) 

Krankheitsbedingte Kündigung: Droht die Kündigung, wenn ich ständig krank bin?

Was passiert eigentlich, wenn ich ständig krank bin? Kann mein Chef mir kündigen? In manchen Fällen ist eine krankheitsbedingte Kündigung durchaus möglich. Auch wer in der Probezeit krank ist, muss mit gravierenden Folgen rechnen. 

Das könnte Sie auch interessieren:

Nicht nur die genannten Berufe sind für Mitarbeiter ein Gesundheitsrisiko. Auch an der Kasse von Supermärkten müssen Mitarbeiter jede Menge Stress aushalten, der krank machen kann. Eine Kassiererin verrät, warum sie nie bei Aldi arbeiten würde

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Von Andrea Stettner

Ranking: Diese acht Berufe machen depressiv

In vielen Berufen schlägt den Mitarbeitern der hohe Stresslevel aufs Gemüt. Unsere Fotostrecke zeigt, in welchen Jobs überdurchschnittlich viele Menschen aufgrund von Depressionen krank geschrieben werden (Quelle: TK Depressionsatlas).
In vielen Berufen schlägt den Mitarbeitern der hohe Stresslevel aufs Gemüt. Unsere Fotostrecke zeigt, in welchen Jobs überdurchschnittlich viele Menschen aufgrund von Depressionen krank geschrieben werden (Quelle: TK Depressionsatlas). © iStock / Poike
Platz 8: Medizinisch-technische Berufe im Labor 
Platz 8: Medizinisch-technische Berufe im Labor © pixabay
Platz 7: Objekt-, Werte- und Personenschutz
Platz 7: Objekt-, Werte- und Personenschutz © pixabay
Platz 6: Sozialarbeiter
Platz 6: Sozialarbeiter © iStock / monkeybusinessimage s
Platz 5: Öffentliche Verwaltung
Platz 5: Öffentliche Verwaltung © iStock / kruwt
Platz 4: Gesundheits- und Krankenpflege
Platz 4: Gesundheits- und Krankenpflege © dpa
Platz 3: Kinderbetreuung und Erziehung
Platz 3: Kinderbetreuung und Erziehung © dpa
Platz 2: Altenpflege
Platz 2: Altenpflege © dpa
Platz1: Callcenter
Platz1: Callcenter © iStock

Das könnte Sie auch interessieren

Meistgelesene Artikel

Kündigung: So lange ist die gesetzliche Kündigungsfrist

Ihnen droht die Kündigung? Oder Sie wollen endlich raus aus dem Job? Dann sollten Sie wissen, wie die Kündigungsfrist des Arbeitsvertrags gesetzlich geregelt ist.
Kündigung: So lange ist die gesetzliche Kündigungsfrist

Kurzarbeitergeld - welche Auswirkungen hat das auf Ihre Steuer?

Das Kurzarbeitergeld wird erhöht. Die Experten von Stiftung Warentest erklären, wie Sie das Kurzarbeitergeld berechnen können - und worauf Betroffene achten sollten.
Kurzarbeitergeld - welche Auswirkungen hat das auf Ihre Steuer?

Maskenpflicht und Mindestabstand beim Friseurbesuch - aber diese Dienstleistungen sind verboten

Seit 4. Mai dürfen Friseurbetriebe wieder öffnen. Allerdings nicht ohne strenge Auflagen. Und: Manche Dienstleistungen sind vorerst nicht erlaubt.
Maskenpflicht und Mindestabstand beim Friseurbesuch - aber diese Dienstleistungen sind verboten

Corona, Kinder, Chaos: So können Arbeitgeber Eltern zumindest finanziell helfen

In der Corona-Krise sind berufstätige Eltern oft überfordert. Arbeitgeber können ihren Beschäftigten bei der Kinderbetreuung zumindest finanziell unter die Arme greifen.
Corona, Kinder, Chaos: So können Arbeitgeber Eltern zumindest finanziell helfen

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.