Erfolg im Job

Wie Sie besser werden, wenn Sie die richtigen Fragen stellen

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Wie können wir unsere Fragen besser machen?

Ein erfolgreiches Gespräch hängt in erster Linie davon ab, welche Fragen wir stellen. Das behauptet der Gründer eines erfolgreichen Startups - und verrät Tipps.

Wer in seinem Job richtig gut sein und immer wieder neues lernen will, der muss auch die Kunst der richtigen Fragen beherrschen. Das merken wir spätestens dann, wenn wir Fragen stellen, und darauf keine zufriedenstellende Antwort erhalten. Das kann natürlich am Antwortgeber liegen - oder aber an der Situation oder der Frage selbst.

Vier Tipps, um Fragen zu verbessern

Doch wie formuliere ich gute Fragen, die mich weiterbringen? Darauf hat Evan Ratliff, Gründer des Startups The Atavist, eine passende Antwort. Auf dem Online-Portal Lifehacker erklärt er, mit welcher Taktik man seine Fragen besser stellen kann:

1. "W-Fragen" stellen: Wer? Was? Wann? Wie? Wo? Weshalb? 

Mit diesen Fragewörtern werden Sie jede Menge Informationen aus dem Gespräch mitnehmen. Von Ausdrücken wie "könnte", "sollte" oder "denken Sie" rät der Gründer jedoch eher ab.

2. Kurze, einfache Fragen stellen.

3. Keine Fragen stellen, auf die man eine bestimmte Antwort hören möchte.

4. Antwortgeber nicht abschweifen oder um den heißen Brei reden lassen.

In diesem Fall dürfe der Fragesteller ruhig einschreiten, so Ratcliff, denn: "Ein Gespräch zu unterbrechen, um die richtigen Fragen zu stellen, ist weitaus besser, als ignorant zu nicken."  So zeigen Sie Ihrem  Gegenüber auch, dass Sie sich für seine Antwort interessieren.

Schlimmer als falsche Fragen zu stellen, ist jedoch gar keine Frage zu stellen: "Es macht einfach keinen Sinn, so zu tun, als würdet ihr etwas wissen, wenn dies nicht der Fall ist. Das Ziel eines Reporters ist, Informationen zu sammeln und nicht, euer Gegenüber zu beeindrucken. Sie könnten denken, dass es in einem Unternehmen anders ist, aber das stimmt nicht", erklärt Ratliff.

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Von Andrea Stettner

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