Veränderung

Nichts überstürzen: Vor Jobwechsel Neues erst ausprobieren

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Einen Jobwechsel sollte niemand auf die leichte Schulter nehmen.

Mal etwas ganz anderes machen - dieser Wunsch ist unter Berufstätigen nicht selten. Dem Chef von einem Tag auf den nächsten die Kündigung in die Hand zu drücken, ist aber falsch.

Sind Berufstätige wirklich mit ihrem Job nicht glücklich, sollten sie eine Neuausrichtung Schritt für Schritt angehen. Berufsberaterin Jannike Stöhr empfiehlt, nicht von jetzt auf gleich zu kündigen, sondern neue Tätigkeiten erstmal auszutesten.

Neue Tätigkeiten in der Freizeit erproben

Das kann am Wochenende oder im Urlaub sein. Besonders viel Freiraum ergibt sich dafür, wenn man seine Arbeitszeit reduziert. Wer sich nach einer kreativen Tätigkeit sehnt, könne zum Beispiel anfangen, in der Freizeit Möbel zu restaurieren. Wer unterrichten möchten, kann mit einigen Stunden Nachhilfe beginnen.

Auch interessant: Sieben gute Gründe, wieso Sie jetzt endlich kündigen sollten.

Grundsätzlich ist es der Beraterin zufolge wichtig, dass der Job zu den eigenen Werten passt. Das kann etwa finanzielle Sicherheit sein oder der Wunsch, regelmäßig Neues zu lernen. Stöhr rät, eine eigene Werte-Hierarchie aufzustellen - und diese mit dem Job abzugleichen. Gibt es viele Überschneidungen, passt die Tätigkeit gut zu einem.

Video: Aus diesem Grund kündigen die meisten Deutschen

Lesen Sie auch: Kündigung wegen Krankheit: In diesen Fällen darf Ihr Chef Sie feuern.

dpa

Ranking: Die elf besten Arbeitgeber Deutschlands 2019

Platz 11: Siemens
Platz 11: Siemens © Matthias Balk/dpa
Platz 10: Continental
Platz 10: Continental © Peter Steffen/dpa
Platz 9: MHP - A Porsche Company
Platz 9: MHP - A Porsche Company © fkn
Platz 8: HelloFresh
Platz 8: HelloFresh © Daniel Naupold/dpa
Platz 7: BMW
Platz 7: BMW © fkn
Platz 6: Fraunhofer-Gesellschaft
Platz 6: Fraunhofer-Gesellschaft © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Platz 5: Capco 
Platz 5: Capco  © Ralf Hirschberger/ZB/dpa (Symbolbild)
Platz 4: Daimler
Platz 4: Daimler © fkn
Platz 3: Robert Bosch
Platz 3: Robert Bosch © Uli Deck/dpa
Platz 2: Infineon Technologies
Platz 2: Infineon Technologies © fkn
Platz 1: SAP
Platz 1: SAP © fkn

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