Das gibt's doch nicht

Frau will sich heimlich bewerben - doch dann landet sie im TV

Eine Frau sucht nach einem neuen Job - natürlich soll ihr Arbeitgeber nichts davon mitbekommen. Doch ihr Besuch auf einer Jobmesse bleibt nicht lange unbemerkt.

Ja'Naea Modest arbeitet bei einer sozialen Einrichtung für körperlich und geistig behinderte Menschen. Zumindest noch - denn das könnte sich bald ändern, wenn ihre Vorgesetzten von ihrem Debakel auf einer Jobmesse Wind bekommen.

Frau geht heimlich auf Jobmesse - und ahnt nicht, was auf sie zu kommt

Die 33-Jährige aus Champaign im US-Bundesstaat Illinois spielte schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken, sich einen neuen Job zu suchen. "Ich liebe meinen Job, aber ich will umziehen und brauche deshalb Geld", erzählte sie dem Online-Portal BuzzFeed News.

Als sie Anfang August von einer Jobmesse an einer Schule im Ort hörte, beschloss sie, in der Mittagspause dorthin zu gehen und sich an der Schule für eine Stelle zu bewerben. Natürlich sollte niemand davon etwas mitbekommen. Also zog sie sich heimlich um und schlich im besten Bewerbungszwirn zur Messe. 

Kamera-Team filmt Bewerberin für Lokalnachrichten

Doch dann passierte der "Super-Gau": Ein Kamera-Team der Lokalnachrichten filmte sie dabei, wie sie gerade Bewerbungsformulare an einem Laptop ausfüllt. "Ich war auf die Bewerbung konzentriert - ich wusste nicht, dass [die lokalen Nachrichten] dort waren. Ich hatte keine Ahnung, was vor sich ging - ich kam zurück, zog mich um und machte den Rest meiner Schicht", erzählt die Bloßgestellte weiter.

Modest, die von alldem nichts mitbekommen hatte, war mit sich zufrieden. Doch am Abend änderte sich ihre Laune schlagartig, als der Vater eines Freundes sie bat, vorbei zu kommen. "Er sagte 'Da ist gerade eine nette Aufnahme von dir im Fernsehen !'" Sie verstand erst nicht, was er meinte - bis er die pausierte Sendung weiter laufen ließ. Er drückte auf 'Play' - und da war sie, in Großaufnahme, beim Bewerbung schreiben. 

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Bewerberin postet Geschichte in den sozialen Medien - und landet Internet-Hit

Modest konnte nur noch daran denken, wie oft sie an diesem Tag noch im Fernsehen zu sehen sein würde – schließlich wurden die Nachrichten mehrmals am Tag ausgestrahlt. Dann dachte sie sich: "Naja, jetzt wissen es alle", dass sie nach einem neuen Job sucht - und postete ihren unglücklichen Auftritt bei Facebook, Instagram und Twitter.  

Ihre Geschichte avancierte daraufhin zum Internet-Hit, wurde tausende Male in diversen sozialen Medien geteilt. Die Menschen fühlen mit ihr und fragen sich, was wohl ihre Vorgesetzten in der Arbeit dazu sagen werden.

Oder geben Tipps für Ausreden:

Das hat sich seitdem geändert

Modest findet die ganze Aufmerksamkeit "ziemlich cool", wie sie gegenüber BuzzFeed News zugibt. Doch bisher habe sich für sie nichts geändert - anscheinend hat es noch keiner ihrer Vorgesetzten mitbekommen. Doch wenn sie doch noch zu einem Gespräch mit ihrem Chef gebeten werden sollte, meint sie, wird sie reinen Tisch machen. 

"Alles geschieht aus einem Grund", meint sie schließlich, und hofft nun, mit ihrer Geschichte noch etwas Gutes zu bewirken: Mit Freunden zusammen organisiert sie eine Spendenaktion, um Kinder der Umgebung beim Schulbesuch zu unterstützen. Dafür kann die Aufmerksamkeit der Medien auf jeden Fall nur nützlich sein.

Lesen Sie auch: Student läuft 32 Kilometer zur Arbeit - und ahnt nicht, was er damit auslöst.

Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

Rubriklistenbild: © Facebook / Ja'Naea Modest

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