Bewerbungsgespräch

Fünf Fragen, mit denen Sie Personaler richtig beeindrucken

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Gute Fragen im Bewerbungsgespräch öffnen so manche Tür.

"Haben Sie noch Fragen?" Dieser Satz kommt am Ende eines jeden Bewerbungsgesprächs. Wie Sie am schlausten reagieren und was Sie auf keinen Fall tun dürfen.

Personaler führen in ihrer Laufbahn tausende Bewerbungsgespräche. Doch leider stellen sie immer wieder fest, dass Bewerber immer dieselben, auswendig gelernten Antworten geben - oder am Ende des Gesprächs lediglich die Standardfragen stellen. Doch damit sticht heutzutage keiner mehr aus der Fülle an Bewerbern hervor.

Bewerbungsgespräch: Wer keine Fragen stellt, hat verloren

Noch schlimmer kann ein Vorstellungsgespräch laufen, wenn Sie auf die Aufforderung "Haben Sie sonst noch irgendwelche Fragen?" überhaupt keine Fragen stellen. Das sei ein absolutes No-Go, wie Job-Coach Jewel Bracy Demaio in einem Betrag des Forbes-Magazins erklärt: "Damit zeigen Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie weder wirklich scharfsinnig noch besonders interessant sind."

Lesen Sie auch: Das ist der schlimmste Fehler im Bewerbungsgespräch - sagen Chefs.

Eigennützige Fragen sind tabu

Auch Fragen, die auf den eigenen Vorteil abzielen, seien tabu. Dazu zählt zum Beispiel "Wie viel Urlaubstage gibt es?" oder "Werden Überstunden ausbezahlt?". Diese Fragen sind zwar aus Bewerbersicht durchaus verständlich, aber kommen beim zukünftigen Arbeitgeber gar nicht gut an

Auch interessant: So punkten Sie im Vorstellungsgespräch schon bei der Begrüßung.

Mit Fragen nach der Arbeitskultur oder der Stelle überzeugen

"Die besten Fragen haben dagegen etwas mit der Arbeitskultur oder dem Wert der Stelle für den potenziellen Vorgesetzten zu tun", weiß Demaio. Dazu gehören diese Beispiele: 

  • "Was ist die durchschnittliche Beschäftigungsdauer der Menschen, die hier arbeiten?"
  • "Was glauben Sie, mögen die Mitarbeiter am meisten an dieser Firma?"
  • "Welche Herausforderungen sehen Sie in den nächsten 60 bis 90 Tagen auf Sie zukommen?"
  • "Was kann ich tun, um Ihnen zu helfen, Ihre Ziele für Ihre Leistungsbeurteilung zu erreichen?"
  • "Was würden Ihre Kunden über Ihr Unternehmen sagen?"

Beim Bewerbungsgespräch zählen jedoch nicht nur Fragen, die Sie am Ende des Gesprächs stellen. Zeigen Sie schon während des Interviews, dass Sie der Job wirklich interessiert. Hören Sie aufmerksam zu und stellen Sie auch währenddessen immer wieder Fragen, wenn Sie neugierig geworden sind. So erfahren Sie auch, ob der Job wirklich zu Ihnen passt. 

Mehr dazu: Zehn verbotene Wörter, wenn Sie über sich selbst sprechen.

Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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