Darauf ist niemand vorbereitet

An dieser einen Frage scheitern 199 von 200 Bewerbern

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Es gibt eine Aufgabe, die fast alle Bewerber einer amerikanischen Firma nicht lösen konnten. 

Bewerber wissen, dass sie sich kluge Antworten zurechtlegen müssen: warum sie den Job wollen, welche Stärken und Schwächen sie haben. Es gibt aber eine Frage, auf die sie niemand vorbereitet hat. 

Tagelang bereiten sich Bewerber auf ein Vorstellungsgespräch vor: Sie klicken sich auf der Webseite durch, googeln aktuelle Meldungen über die Firma und notieren sich intelligente Antworten auf die Standardfragen "Ihre Motivation?", "Ihre Stärken?", "Ihre Schwächen?". Worauf diese Job-Kandidaten niemand vorbereitet, sind Aufgaben wie die gleich folgende. 

Diese Bewerbungsfrage hat es in sich

Das Wirtschafts-Newsportal Business Insider zitiert sie aus Jim Ballards Buch "Mind Like Water: Keeping Your Balance in a Chaotic World." 199 von 200 Bewerbern einer amerikanischen Firma sollen an der Aufgabe gescheitert sein. Wir zitieren:

"Sie fahren mit dem Auto durch eine stürmische Nacht. Sie kommen an einer Bushaltestelle vorbei und sehen, dass dort drei Menschen warten:

1. Eine alte Dame, die kurz davor ist zu sterben.

2. Ein alter Freund, der einmal Ihr Leben gerettet hat.

3. Der perfekte Mann/die perfekte Frau Ihrer Träume.

Sie wissen, dass Sie in Ihrem Auto nur eine weitere Person mitnehmen können. Wenn Sie die alte Dame wählen, könnten Sie ein Leben retten. Wenn Sie Ihren alten Freund mitnehmen, der einmal Ihr Leben gerettet hat, ist das die perfekte Gelegenheit sich bei ihm zu bedanken. In beiden Fällen jedoch würden Sie wahrscheinlich nie wieder auf Ihre große Liebe treffen."

Der Business Insider schreibt, die meisten Bewerber hätten sich laut Ballard für eine der drei Antwortmöglichkeiten entschieden. Das sei erwartbar gewesen, weil wir uns gedanklich nur auf das konzentrierten, was wir gerade gehört haben: die Frage, wer in unser Auto einsteigen darf. Anderes blendeten wir aus. 

Lediglich einer der 200 Kandidaten habe richtig geantwortet, indem er das Offensichtliche - A, B oder C - beiseite schob. Er antwortete: "Ich würde meinem Freund die Autoschlüssel geben, damit er die alte Dame ins Krankenhaus fahren kann. Dann würde ich zusammen mit der Frau meiner Träume auf den Bus warten." 

Heißt also zusammengefasst: Im nächsten Bewerbungsgespräch steuern Sie Ihre Aufmerksamkeit - und blenden Offensichtliches aus. 

Das ist die vielleicht gemeinste Bewerbungsfrage

Mit einer richtig fiesen Frage wurde ein Bewerber im Vorstellungsgespräch konfrontiert. Sie war scheinbar unlösbar und auch das Netz rätselte mit. Doch dann gab es die Lösung

Richtig schwere Bewerbungsfragen stellen auch große Unternehmen wie Amazon oder BMW. Welche das sind, können Sie hier nachlesen.

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Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
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Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
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Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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