Hätten Sie es gedacht?

Karriere-Experten warnen: Das ist der größte Fehler beim Bewerbungsfoto

Das richtige Bewerbungsfoto zu wählen, ist manchmal gar nicht so einfach.
+
Das richtige Bewerbungsfoto zu wählen, ist manchmal gar nicht so einfach.

Kandidaten können mit dem Bewerbungsfoto leider viel falsch machen. Experten wissen, wie es besser geht und sagen, worauf es bei dem Foto ankommt.

Sie sind auf der Suche nach dem perfekten Bewerbungsfoto? Keine leichte Aufgabe. Zum Glück gibt es für Bewerbungsfotos echte Profis. Fotografen nämlich, die damit Erfahrung haben. Tipp Nummer eins: Suchen Sie einen davon auf. Ein Selfie* oder gar ein Urlaubsfoto, das geht Karriere-Experten zufolge bei einer seriösen Bewerbung unterdessen gar nicht.

Tipps für das perfekte Bewerbungsfoto – es muss zum Job passen

Ziel des Bewerbungsfotos sei es, bereits auf den ersten Blick einen optimalen Eindruck zu erzeugen, so der Rat der Experten auf Karriebibel.de: „Sie wollen zeigen, dass Sie zur angestrebten Position passen. Suggerieren Sie subtil durch das Foto, Sie seien schon ein Mitarbeiter des Betriebs, steigen die Bewerbungschancen merklich.“ Ein konservatives Bewerbungsporträt eigne sich somit weniger für einen Kreativberuf und umgekehrt. Ein Blick auf die Internetseite oder die Social-Media-Plattformen der Firma kann dabei helfen, sich einen Eindruck zu verschaffen, welche Kleidung wohl zu der Rolle und in die Umgebung am besten passt.

Lesen Sie hier: Der dümmste Fehler, der einem bei einer Bewerbung passieren kann

Bewerbungsfoto soll auch Persönlichkeit widerspiegeln

Das Bewerbungsfoto solle zudem die Persönlichkeit des Bewerbers widerspiegeln, rät Karrierecoach Caroline Tillmann auf Welt.de. Will man für eine herausfordernde Stelle zum Beispiel kämpferisch wirken, darf das Lächeln auch mal einem ernsteren Blick weichen, wie es in dem Beitrag heißt. „Bilder sind Stimmungsträger. Am Ende zählt die Botschaft der Persönlichkeit und der Motivation“, wird die Karriereberaterin unter anderem zitiert.

Lesen Sie hier: Bewerbungsgespräch: Wer die richtige Antwort auf diese Frage kennt, ist ein Genie

Wichtig ist bei alledem, dass man als Bewerber aufgeschlossen und sympathisch wirkt. Ein Bewerbungsfoto solle immer „authentisch“ und natürlich „aktuell“ sein, heißt es weiter auf Karrierbibel.de. Wer auf dem Bild etwas präsentiere, was er überhaupt nicht sei, wirke unglaubwürdig. Das Portal hat noch ein paar grundsätzliche Tipps:

So sollte das Bewerbungsfoto aussehen

  • Foto zeigt Halbprofil. Blickkontakt zu Betrachter – lächeln!
  • Kleidung passt zum angestrebten Job, ist knitter und fleckenfrei.
  • Ruhiger, neutraler Hintergrund. Tipp: Farben des Arbeitgebers.
  • Hohe Qualität, Format: 6x4cm oder 9x6cm („goldener Schnitt“).
  • Im Lebenslauf oder Deckblatt einkleben oder einscannen.

Das sollten Kandidaten beim Bewerbungsfoto vermeiden

  • Urlaubsfotos oder Automatenbilder in schlechter Qualität.
  • Glänzende, fettige Haut (Abpudern!)
  • Ganzkörperaufnahme. Unfreundlicher Blick.
  • Offene, ungekämmte Haare.
  • Sexy Look. Zu viele sichtbare Piercings/Tattoos.
  • Befestigung mit Büroklammer.

Man könne es zudem gar nicht oft genug sagen, warnen die Experten: „Das Bewerbungsfoto sollte weder aus einem Automaten, noch aus der Freizeit oder dem Urlaub stammen.“ Denn das entwerte Bewerber „schon mit dem ersten Blick“. Bei kreativen Berufen zum Beispiel kann es im Einzelfall natürlich auch mal anders aussehen. (ahu) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Quellen: Karriebibel.de, Welt.de

Bei wenig Platz im Homeoffice

Wer öfter im Homeoffice arbeitet, aber nicht viel Platz daheim hat, muss kreativ werden. Tipp: Manche Arbeitstische (werblicher Link) sind wie ein L geformt, so lässt sich daheim clever Platz sparen.

Auch interessant: Bewerber aufgepasst: Diese Fremdsprachen sind im Job jetzt besonders gefragt

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.

Mehr zum Thema

Das könnte Sie auch interessieren

Meist Gelesen

Fitnessstudios in Deutschland müssen wegen Corona vorübergehend schließen

Wegen der rapide ansteigenden Corona-Infektionszahlen plant der Bund neuerlich massive Einschränkungen. Auch die Fitnessstudios in Deutschland sind betroffen. 
Fitnessstudios in Deutschland müssen wegen Corona vorübergehend schließen

Corona-Krise: Das sind die Gehälter der Beschäftigten in systemrelevanten Berufen

In der Corona-Krise sind wir alle auf sie angewiesen: Diese Liste gibt Aufschluss darüber, was Supermarktangestellte, Krankenpfleger, Erzieher und Co. verdienen.
Corona-Krise: Das sind die Gehälter der Beschäftigten in systemrelevanten Berufen

Corona: Darf mein Chef den Kollegen verraten, dass ich Covid-19 habe?

Wenn ein Mitarbeiter an Covid-19 erkrankt, müssen im Betrieb Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Doch darf der Chef mitteilen, wer genau sich mit dem Corona-Virus …
Corona: Darf mein Chef den Kollegen verraten, dass ich Covid-19 habe?

Bewerbung bei Tesla: Elon Musk verrät, auf welche Bewerber er wirklich Wert legt

Tesla-Chef Elon Musk beschreitet gerne neue Wege – auch bei der Bewerbung. Auf eine bestimmte Qualifikation legt er keinen Wert, die für andere unverzichtbar wäre.
Bewerbung bei Tesla: Elon Musk verrät, auf welche Bewerber er wirklich Wert legt

Kommentare

Hinweise für das Kommentieren

Von Mo. bis Fr. in der Zeit von 18 bis 9 Uhr und am Wochenende werden keine neuen Kommentare freigeschaltet.
Bitte bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht.