Zu viel Bier?

Dieser Chef gibt Mitarbeitern frei, die verkatert sind 

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Wer zu viel trinkt, darf in einer Londoner Firma ab sofort zu Hause bleiben.

Abends feiern und am nächsten Tag krank melden? In einer britischen Firma ist das ganz normal. Mitarbeiter bekommen hier "Kater-Tage" - mit einem geheimen Code.

Der Kopf brummt und der Magen dreht sich um - bei einem richtigen Kater ist an vernünftiges Arbeiten nicht zu denken. Also beim Chef anrufen und sich unter einem Vorwand krank melden?

Einem Firmenchef in London waren diese blümeranten Ausreden zu bunt. Deshalb hat er jetzt zu einer ungewöhnlichen Maßnahme gegriffen.

Kater-Tag nach Emoji-Code 

Beim App-Betreiber "Dice" dürfen sich Mitarbeiter an vier Tagen im Jahr einen "Kater-Tag" nehmen. Statt zu simulieren und am Telefon möglichst krank zu wirken, bleiben Mitarbeiter ganz offiziell zuhause. Dafür müssen Sie ihrem Chef lediglich eine Nachricht mit drei Emojis senden: "Musik", "Bier" und "krank".  

Diese Großzügigkeit hat auch einen hausgemachten Grund: Die App-Betreiber, die ihr Geld mit dem Verkauf von Konzertkarten verdienen, wollen auf diese Weise dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiter die Londoner Musikszene genießen.

Wie der mdr berichtet, legt Firmengründer Phil Hutcheon Wert darauf, dass seine Mitarbeiter ehrlich sind, wenn sie ausgehen. Arbeit und Freizeit lassen sich in ihrer Branche ohnehin schwer voneinander trennen: "Einige der besten Deals in der Industrie kommen nach einem Auftritt zustande", so Hutcheon.

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In den USA bewegte die Geschichte einer depressiven Frau die Twittergemeinde, als ihr Chef auf deren Krankmeldung antwortete.

Von Andrea Stettner

In diesen Berufen arbeiten die glücklichsten Menschen

Platz 10: Architekten und Krankenschwestern liegen gleichauf - immerhin 62 Prozent sind happy in ihrem Beruf.
Platz 10: Architekten und Krankenschwestern liegen gleichauf - immerhin 62 Prozent sind happy in ihrem Beruf. © Pixabay
Platz 9: Akten wälzen ist öde? Nicht doch: 64 Prozent der Anwälte und Juristen sind glücklich in ihrem Beruf.
Platz 9: Akten wälzen ist öde? Nicht doch: 64 Prozent der Anwälte und Juristen sind glücklich in ihrem Beruf. © Getty Images/iStockphoto
Platz 8: 65 Prozent der Ärzte lieben ihren Job und möchten keinen anderen haben.
Platz 8: 65 Prozent der Ärzte lieben ihren Job und möchten keinen anderen haben. © Pixabay
Platz 7: Anstrengend, aber offenbar erfüllend ist ein Job auf dem Bau: Zwei Drittel der Bauarbeiter sind zufrieden.
Platz 7: Anstrengend, aber offenbar erfüllend ist ein Job auf dem Bau: Zwei Drittel der Bauarbeiter sind zufrieden. © Pixabay
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Platz 6: Arbeiten, wo andere Ferien machen - das macht 67 Prozent der Arbeitnehmer in der Tourismusbranche glücklich. © Getty Images/iStockphoto
Platz 5: Im Dienst der Forschung fühlen sich 69 Prozent der Wissenschaftler pudelwohl.
Platz 5: Im Dienst der Forschung fühlen sich 69 Prozent der Wissenschaftler pudelwohl. © Pixabay
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Platz 4: Ob Schönfärberei sich positiv auf den eigenen Gemütszustand auswirkt? Es scheint so zu sein: In Werbung, Marketing und PR arbeiten zu 75% glückliche Angestellte. © Pixabay
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Platz 3: Ein handfester Job, dankbare Kunden und  Selbständigkeit: 76 Prozent der Klempner sind zufrieden. © Pixabay
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Platz 2: Anderen etwas Gutes tun macht selbst glücklich - vielleicht ist das die Erklärung dafür, dass Friseure und Kosmetiker trotz mauer Bezahlung mit 79 Prozent zu den zweitglücklichsten Arbeitnehmern gehören. © Pixabay
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Platz 1: Liegt es an der frischen Luft, am beruhigenden Grün oder an den glücklichen Kunden? Trotz bescheidener Gehälter geben 87 Prozent der Gärtner und Floristen an, dass sie so richtig happy mit ihrer Berufswahl sind. © Pixabay

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