Lästern, surfen, krankfeiern

Kein Kündigungsgrund: Drei Dinge, für die Sie Ihr Chef nicht feuern kann

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Wer Party macht und deshalb am nächsten Arbeitstag krankfeiert, kann nicht einfach gekündigt werden.

Nicht alles, was verboten ist, rechtfertigt auch eine Kündigung - zumindest, wenn Sie es geschickt anstellen. Welche Verhaltensweisen als Kündigungsgrund keinesfalls ausreichen - hier.

Ihr Job hängt Ihnen zum Hals heraus? Ihre Motivation tendiert gegen Null? Wer das allzudeutlich zeigt, der könnte mit seinem Chef Probleme bekommen. Doch nicht jede Verhaltensweise reicht für eine Kündigung aus - und wenn sie noch so dreist ist.

Egal, ob Ihr Chef noch so sehr tobt und mit einer Kündigung droht - so einfach feuern kann er Sie in vielen Fällen nicht. Mit welchen Verhaltensweisen Sie vor dem Arbeitsgericht gute Chancen haben, zeigen diese Beispiele.

1. Privat im Internet surfen

Mitarbeiter, die bei der Arbeit privat im Internet surfen und dabei erwischt werden, können durchaus gefeuert werden - zumindest, wenn es im Unternehmen verboten ist. Anders sieht es aus, wenn dies durch heimliche Überwachung aufgeflogen ist (etwa durch eine Spähsoftware auf dem Computer). Solche Daten gelten nämlich nicht vor Gericht und dürfen auch nicht gegen Sie verwendet werden.

2. Schlecht arbeiten

Wer mit seiner Arbeit immer den Kollegen hinterherhinkt, der wird sich beim Chef nicht beliebt machen. Wegen schlechter Arbeitsleistung können Sie aber nicht so einfach gekündigt werden. Ausnahme: Sie schöpfen Ihr Arbeitspotential nicht voll aus. Aber wie will Ihr Arbeitgeber das nachweisen? Übersteigen die übertragenen Aufgaben Ihre Leistungsfähigkeit, muss Ihr Arbeitgeber sogar dafür sorgen, dass Sie bessere Arbeit erbringen können - etwa durch Fortbildungen oder durch die Versetzung in eine andere Abteilung. 

Erfahren Sie hier, welche Irrtümer über die Kündigung immer noch kursieren.

3. Krankfeiern

Auf der Party waren Sie wie immer der letzte Gast - blöderweise an einem Donnerstag. Ein heftiger Kater am darauffolgenden Tag macht es Ihnen unmöglich zur Arbeit zu erscheinen. Was also tun? Schließlich ist ein Kater keine Krankheit - und einfach unentschuldigt zuhause bleiben würde garantiert einen Rausschmiss provozieren. Doch keine Angst:Solange Sie einen Arzt finden, der Sie krankschreibt, droht Ihnen auch keine Kündigung.

Bei welchem Verhalten kann ich gekündigt werden?

Tatsächlich gibt es jedoch viele Verhaltensweisen, die Ihren Job gefährden. Hier erfahren Sie, welche Dinge Sie tunlichst unterlassen sollten, um eine Kündigung zu vermeiden.

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