Grippezeit

Krankschreibung am Samstag: Wie bekomme ich ein Attest, wenn der Hausarzt nicht da ist?

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Krankschreibung am Wochenende? Wir erklären, wie's richtig geht.

Wer samstags oder sonntags arbeiten muss, hat im Krankheitsfall ein Problem: Wie bekomme ich am Wochenende eine Krankschreibung? Wir zeigen, wie's geht.

Krankheiten machen leider nicht vor dem Wochenende halt. Das ist insbesondere dann ärgerlich, wenn Mitarbeiter am Samstag oder Sonntag arbeiten müssen. Schließlich haben zu dieser Zeit die meisten Hausärzte geschlossen und Arbeitnehmer stehen vor einem Problem: Wie bekomme ich jetzt eine Krankschreibung?

Krankschreibung am Wochenende: Attest am Montag rückwirkend ausstellen lassen

Die Lösung ist relativ einfach: Wenn Sie am Wochenende erkranken, aber eigentlich arbeiten müssten, gehen Sie am darauffolgenden Montag zum Arzt. Dieser kann Sie rückwirkend für Samstag oder Sonntag krankschreiben. Laut § 5 Absatz 3 der Arbeitsunfähigkeits-Richtlinien (AU-RL) ist eine rückwirkende Krankschreibung von bis zu drei Tagen zulässig. 

Zwar ist gesetzlich geregelt, dass Arbeitnehmer erst am vierten Tag nach der Krankmeldung ein Attest vorlegen müssen. Diese Regelung kann jedoch vom Arbeitgeber vertraglich angepasst werden. So verlangen manche Unternehmen bereits ab dem ersten Krankheitstag eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Auch in diesem Fall reicht es, wenn Sie sich am Wochenende krankmelden und sich am Montag rückwirkend krankschreiben lassen, wie Focus Online berichtet.

Wichtig: Krankmeldung noch vor Arbeitsbeginn

Unabhängig davon, wann Ihre Krankschreibung vorliegen muss: Beachten Sie unbedingt, dass Sie sich noch am selben Arbeitstag vor Arbeitsbeginn bei Ihrem Arbeitgeber krankmelden müssen - das gilt auch am Wochenende.

Lesen Sie auch: Krankschreibung - Zählt das Wochenende bei der Drei-Tage-Frist tatsächlich dazu?

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Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank

In einigen Berufen melden sich die Mitarbeiter besonders häufig krank - sei es wegen Atemwegsinfektionen, Rückenschmerzen oder Depressionen. Welche Jobs die meisten Fehltage verursachen, zeigt eine Auswertung der Krankenkassen.
In einigen Berufen melden sich die Mitarbeiter besonders häufig krank - sei es wegen Atemwegsinfektionen, Rückenschmerzen oder Depressionen. Welche Jobs die meisten Fehltage verursachen, zeigt eine Auswertung der Krankenkassen. © dpa
Platz 5: Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und Sozialversicherung - 18,6 Fehltage
Platz 5: Öffentliche Verwaltung und Sozialversicherung - 18,6 Fehltage © dpa
Platz 4: Angestellte der Müllabfuhr oder Recycling-Mitarbeiter - 19,4 Fehltage
Platz 4: Angestellte der Müllabfuhr oder Recycling-Mitarbeiter - 19,4 Fehltage © dpa
Platz 3: Verkehrsbranche wie LKW- oder Lokfahrer bzw. Mitarbeiter im Straßenbau - 19,8 Fehltage
Platz 3: Verkehrsbranche wie LKW- oder Lokfahrer bzw. Mitarbeiter im Straßenbau - 19,8 Fehltage © dpa
Platz 2: Mitarbeiter der Arbeitsvermittlung oder von Zeitarbeitsfirmen - 20,3 Fehltage
Platz 2: Mitarbeiter der Arbeitsvermittlung oder von Zeitarbeitsfirmen - 20,3 Fehltage © dpa
Platz 1: Post- und Paketzusteller - 22,8 Fehltage
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