Kommunikation im Job

Kritik per E-Mail? Mit diesem witzigen Detail kein Problem mehr

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Wer eine kritische Mail vom Chef erhält, fühlt sich schnell gekränkt.

Wenn Mitarbeiter Kritik per E-Mail erhalten, kann sie schlimmer wirken als eigentlich gemeint war. Doch ein kleines Detail kann hier Abhilfe schaffen.

Sicher kennen Sie auch diese E-Mails vom Chef, in der er ihre Arbeit oder die ihres Teams kritisiert: "Das ist ja voll daneben gegangen" oder "Beim nächsten Mal sollten Sie dieses und jenes besser machen". Doch in geschriebenen Nachrichten kann Kritik oft schärfer erscheinen, als sie eigentlich gemeint war - Missverständnisse und Kränkungen sind da vorprogrammiert. Doch Wissenschaftler haben nun herausgefunden, wie Kritik in schriftlicher Form besser transportiert werden kann. 

Kritik mit positiven Smileys wird nur auf inhaltlicher Ebene wahrgenommen

Was im Geschäftsalltag zunächst befremdlich und unprofessionell klingt, macht aber durchaus Sinn, wie eine aktuelle Studie bestätigt. Wissenschaftler der Frankfurter Hochschule für angewandte Wissenschaften haben nämlich folgendes herausgefunden: Schreibt ein Vorgesetzter seinem unterstehendem Mitarbeiter eine kritische Nachricht mit einem positiven Emoji, kommt die Nachricht zwar inhaltlich an - der Mitarbeiter fühlt sich jedoch weniger als Person in Frage gestellt. Mehr Smileys - weniger verletzte Gefühle! Eine Win-Win-Situation für beide Seiten. 

"Glückliche und ironische Emoticons schwächen die negativen Assoziationen einer Nachricht auf den persönlichen Ebenen ab", erklärt der Leiter der Studie, Wirtschaftsinformatiker Claus-Peter Ernst. "Gleichzeitig haben positive oder ironische Emoticons jedoch keine Auswirkung auf den eigentlichen Nachrichteninhalt und den Appell der Nachricht. Sie verhindern also nicht das Ziel der Kritik in beruflichen E-Mails, nämlich die Verbesserung der Arbeitsleistung", so der Forscher. 

Deshalb seien seiner Auffassung nach Smileys in geschäftlichen E-Mails auch nicht unprofessionell, sondern sorgen sogar damit erst recht für eine professionelle Kommunikation im Büro

Übrigens: Traurige Smileys haben laut der Studie keine Auswirkungen auf die Kommunikation - weder positiv noch negativ. Die Kritik allein sei für die Empfänger schon schlimm genug.

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Von Andrea Stettner

Überraschend: Diese fünf Berufe machen krank

In einigen Berufen melden sich die Mitarbeiter besonders häufig krank - sei es wegen Atemwegsinfektionen, Rückenschmerzen oder Depressionen. Welche Jobs die meisten Fehltage verursachen, zeigt eine Auswertung der Krankenkassen.
In einigen Berufen melden sich die Mitarbeiter besonders häufig krank - sei es wegen Atemwegsinfektionen, Rückenschmerzen oder Depressionen. Welche Jobs die meisten Fehltage verursachen, zeigt eine Auswertung der Krankenkassen. © dpa
Platz 5: Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung und Sozialversicherung - 18,6 Fehltage
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Platz 4: Angestellte der Müllabfuhr oder Recycling-Mitarbeiter - 19,4 Fehltage
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Platz 3: Verkehrsbranche wie LKW- oder Lokfahrer bzw. Mitarbeiter im Straßenbau - 19,8 Fehltage
Platz 3: Verkehrsbranche wie LKW- oder Lokfahrer bzw. Mitarbeiter im Straßenbau - 19,8 Fehltage © dpa
Platz 2: Mitarbeiter der Arbeitsvermittlung oder von Zeitarbeitsfirmen - 20,3 Fehltage
Platz 2: Mitarbeiter der Arbeitsvermittlung oder von Zeitarbeitsfirmen - 20,3 Fehltage © dpa
Platz 1: Post- und Paketzusteller - 22,8 Fehltage
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