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«E-Mail-Sprechstunde» hilft beim fokussierten Arbeiten

Experte: "E-Mail-Sprechstunde" hilft beim fokussierten Arbeiten
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Wer mehr Zeit für fokussiertes Arbeiten braucht, beschränkt das Bearbeiten von E-Mails am besten auf zwei feste Zeitfenster am Tag. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

Sobald eine neue E-Mail aufploppt, versinken Sie wieder für Stunden in den zahllosen Nachrichten in Ihrem Postfach? Gegen diese zeitraubende Angewohnheit kann ein einfacher Trick helfen.

Hamburg/Bern (dpa/tmn) - Das neue Jahr produktiver angehen als das letzte aufgehört hat: Das steht bei vielen Berufstätigen auf der Liste der guten Vorsätze. Eine Aufgabe, die täglich viel Zeit fressen kann, ist das Beantworten und Schreiben von E-Mails. Agentur-Inhaber und Coach Christian Lundsgaard-Hansen rät daher dazu, eine «E-Mail-Sprechstunde» einzurichten.

Konkret könnte das zum Beispiel so aussehen: Man konzentriert die Mail-Arbeiten auf zwei Zeitfenster pro Tag, erklärt Lundsgaard-Hansen in einem Experten-Beitrag auf Xing. Dazu richten Beschäftigte am besten eine automatische Antwort in ihrem Mail-Konto oder ihrer Signatur ein, so dass alle, die in Kontakt treten möchten, gleich informiert sind.

Der Experte schlägt etwa folgende Formulierung vor: «Ich bearbeite meine E-Mails wochentags jeweils zwischen 8.30 - 9.30 Uhr sowie zwischen 13.00 - 14.00 Uhr.»

Letzten Endes soll diese E-Mail-Sprechstunde dazu führen, mehr Freiräume, und damit längere Phasen für fokussiertes Arbeiten zu schaffen. Gleichzeitig stellt man sicher, für die Anliegen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Kunden oder Partnern jeden Tag erreichbar zu sein.

© dpa-infocom, dpa:210113-99-08214/2

Beitrag auf Xing

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