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Neuer Job? So berechnen Sie Ihr Netto-Gehalt ohne Gehaltsrechner

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Von: Andrea Stettner

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Wieviel Netto vom Brutto übrig bleibt, erfährt man bei der ersten Gehaltsabrechnung. Mithilfe einer einfachen Formel ermitteln Sie Ihren Nettolohn schon vorher.

Im Arbeitsvertrag steht zwar das ausgehandelte Gehalt, doch das entspricht nicht dem Geldbetrag, der am Ende des Monats tatsächlich auf dem Konto landet. Vom Brutto-Gehalt werden zuerst noch diverse Posten abgezogen. Wie Sie Ihren Nettolohn mithilfe einer Formel ganz einfach selbst berechnen können, erfahren Sie hier.

Auch interessant: So hoch ist das Durchschnittsgehalt in Deutschland.

Was ist das Netto-Gehalt?

Das Netto-Gehalt entspricht dem Geldbetrag, der nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben vom Arbeitgeber ausgezahlt wird. Konkret werden folgende Posten vom Brutto-Gehalt abgezogen:

Die Höhe der Lohnsteuer wird maßgeblich von der Steuerklasse und Freibeträgen beeinflusst. Wie hoch die Abzüge für die Versicherungsbeiträge wie Kranken- und Pflegeversicherung sind, hält maßgeblich vom Brutto-Lohn ab.

Netto-Gehalt berechnen mit Formel

Für eine genaue Berechnung des Nettogehalts ist ein Brutto-Netto-Rechner erforderlich. Wer nach einem Jobwechsel einen groben Anhaltspunkt für sein neues Nettogehalt haben möchte, kann sich laut den Experten an folgender Faustformel orientieren: Das Nettogehalt entspricht etwa 60 bis 70 Prozent des Bruttolohns. In Jobs mit niedrigem Einkommen bleiben etwa 70 Prozent vom Bruttolohn übrig, in besser bezahlten Berufen sind es eher 60 Prozent, informiert das Portal Steuerklassen.com.

Übrigens, 2022 erhalten viele Arbeitnehmer mehr Netto. Warum das so ist und wer am meisten profitiert, erklären wir in einem weiteren Artikel.

Gehaltsabrechnung. Das Netto-Gehalt lässt sich anhand einer Formel ganz einfach berechnen.
Das Netto-Gehalt lässt sich anhand einer Formel ganz einfach berechnen. © Eibner/Imago

Wie hoch muss das Brutto-Gehalt sein, um 2.000 Euro netto zu verdienen?

Andersherum lässt sich auch das Brutto-Gehalt ganz grob mithilfe einer Faustformel berechnen. Das kann sehr nützlich sein, wenn Sie bei Ihrem Chef eine Gehaltserhöhung einfordern wollen und monatlich über einen bestimmten Netto-Betrag verfügen wollen. Dafür nehmen Sie laut den Experten von Gehalt.de einfach das 1,3 bis 1,4 fache des Nettogehalts – schon erhalten Sie den ungefähren Bruttolohn. Wer zum Beispiel 2.000 Euro netto verdienen will, muss ein Brutto-Gehalt von etwa 2.600 Euro bis 2.800 Euro verhandeln. Für ein genaueres Ergebnis, der auch Ihre Steuerklasse und Bundesland berücksichtigt, sollten Sie jedoch einen Gehaltsrechner benutzen, wie er im Internet vielfach zu finden ist.

Kennen Sie eigentlich Ihren Stundenlohn? Mit dieser Formel ist er schnell berechnet. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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