Beruflicher Neuanfang

Blamagen im neuen Job: Diese Fehler sollten Sie in den ersten Wochen unbedingt vermeiden

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Private Telefonate auf der Arbeit sind meist gestattet - doch die Zeit am Handy sollte sich in einem neuen Job Grenzen halten.

Mitarbeiter, die sich gehen lassen, können im neuen Beruf viel falsch machen - weshalb Ihnen folgende Fehler keinesfalls unterlaufen sollten.

Die Suche nach einem neuen Job gestaltet sich oftmals mühselig und anstrengend. Sobald man es schließlich geschafft hat, eine passende Stelle zu finden, lassen es viele neue Mitarbeiter in den ersten Woche gerne etwas ruhiger angehen. Wer jedoch gerade am Anfang nicht am Ball bleibt, kann viel falsch machen, weshalb Sie folgende Missgeschicke unbedingt vermeiden sollten.

Fragen Sie nicht danach, ob Sie die erste Wahl waren

Wer sich entscheidet den Job zu wechseln, hat meistens keine leichte Zeit vor sich. Bei der Kündigung gibt es vieles zu beachten und auch die Bewerbungsphase stellt Suchende vor unzählige Herausforderungen. Sobald der neue Job bevorsteht, sind Durchhänger aber noch lange nicht empfohlen.

Ganz im Gegenteil sollten Sie genau über Ihre Worte und Taten nachdenken. So empfiehlt Inc.com Autorin Alison Green beispielsweise niemals danach zu fragen, ob Sie einen Job nur erhalten haben, weil ein anderer Kandidat abgesagt hat. Das würde einen schlechten Eindruck machen, weshalb Sie davon absehen sollten.

Erscheinen Sie nicht zu spät zur Arbeit

Der Grundsatz, niemals zu spät zu erscheinen, gilt insbesondere für Bewerbungsgespräche. Doch auch im Anschluss sollten Sie Fehlzeiten weitestgehend vermeiden - schließlich befinden Sie sich anfangs noch in der Probezeit.

Wählen Sie die richtige Kleidung

Manche Unternehmen schreiben einen bestimmten Dresscode vor. Um Peinlichkeiten zu vermeiden, lohnt es sich, sich frühzeitig darüber zu erkundigen.

Lesen Sie auch: Jobwechsel - Diese Fehler macht fast jeder - dabei sind sie riskant.

Sagen Sie keine Schulungen ab

Auch wenn Sie denken, Lehrgänge absagen zu können, weil Sie sich bereits bestens auskennen, ist diese Entscheidung nicht empfehlenswert. Wahren Sie stattdessen einen guten Eindruck bei Ihren Vorgesetzten und frischen Sie Ihr Wissen in Schulungen noch einmal auf.

Schränken Sie Ihre persönlichen Telefonate ein

Wer dringende Angelegenheiten telefonisch klären muss, wird in den seltensten Fällen auf Widerstand der Vorgesetzten stoßen. Trotzdem sollten Sie das Handy nicht zu oft zur Hand nehmen - wie das Jobportal Glassdoor empfiehlt.

Fragen Sie nicht schon in den ersten Wochen nach mehr Gehalt

Falls Sie bereits nach kurzer Zeit bemerken, dass das Gehalt doch dürftiger ausfällt als zunächst angenommen, sollte nicht sofort nach einer Lohnerhöhung fragen. Stellen Sie zunächst Ihre Fähigkeiten über mehrere Monate hinweg unter Beweis. Dadurch haben Sie bessere Argumente, die für ein höheres Gehalt sprechen.

Auch interessant: Mit diesen rhetorischen Tricks kommen Sie zu mehr Geld.

Schlagen Sie Veränderungen nicht gleich in den ersten Wochen vor

Es braucht meist etwas Zeit, um sich voll und ganz in den neuen Job einleben zu können. Erst nachdem Sie einen umfangreichen Überblick über Ihre Aufgaben erhalten haben, sollten Sie weitreichende Veränderungen vorschlagen. Wer sich jedoch zu früh zu Wort meldet, riskiert es, nicht ernst genommen zu werden.

Erfahren Sie mehr: Ranking - Das sind die 25 besten Arbeitgeber Deutschlands 2020 - Platz eins überrascht.

Video: Bewerbungsgespräch: Mit diesen Tipps kann nichts schiefgehen

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Personaler verraten: So sieht der perfekte Bewerber aus

Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier: 
Wie sieht der perfekte Bewerber aus? Diese Frage stellte das Staufenbiel Institut und Kienbaum 300 Personalern in Deutschland. Das Ergebnis sehen Sie hier:  © pexels
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt.
Der perfekte Bewerber ist Wirtschaftswissenschaftler. Rund 79 Prozent aller befragten Unternehmen suchen Kandidaten dieser Fachrichtung. Auch Informatiker und Ingenieure haben gute Karten auf dem Arbeitsmarkt. © dpa
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent überzeugt Erfahrung mehr als gute Abschlussnoten.
Während seines Studiums war er Praktikant. 73 Prozent der Personaler bevorzugen Bewerber, die bereits im Studium Praxiserfahrung gesammelt haben. Und sogar 81 Prozent ist Erfahrung wichtiger als gute Abschlussnoten. © dpa
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie.
Apropos Abschlussnoten: Für 58 Prozent der Personaler sollte der perfekte Bewerber einen guten Abschluss haben. Hier spielt aber die Branche eine große Rolle: Banken und Finanzdienstleister legen mit 68 Prozent mehr Wert auf gute Noten. Der höhere Master-Abschluss zählt vor allem im Bereich Gesundheit, Chemie und Pharmazie. © dpa
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent).
Wer einmal ein Jahr im Ausland verbracht hat, kann sich glücklich schätzen: Recruiter schätzen Zusatzqualifikationen wie Englischkenntnisse (77 Prozent) und Auslandserfahrung (38 Prozent). © pixabay
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent).
Der perfekte Bewerber muss außerdem mit einem ganzen Katalog an Soft Skills aufwarten. Besonders gefragt bei Personalern: Eigeninitiative (100 Prozent), Leistungsbereitschaft (98 Prozent), Kommunikationsfähigkeit (95 Prozent) und Teamfähigkeit (94 Prozent). © iStockphoto / AndreyPopov
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus. 
Bei der Bewerbung erwarten Personaler Perfektion: Rechtschreibfehler sind ein absolutes No-Go - rund 60 Prozent aller Personaler sortieren eine fehlerhafte Bewerbung sofort aus. Ein falscher Ansprechpartner oder Unternehmensname führt bei 54 Prozent zum Aus.  © dpa
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.
Das Herzstück einer Bewerbung ist der Lebenslauf, auch CV (kurz für "Curriculum Vitae") genannt. Etwa drei Viertel aller Personaler widmet sich erst dem Lebenslauf - allerdings nehmen sich dafür rund 40 Prozent nur fünf Minuten oder weniger Zeit.  © pixabay
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design. 
Nach dem Lebenslauf kommt das Anschreiben. Hier bevorzugen Personaler eine übersichtliche Struktur statt kreativem Design.  © pixabay
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media. 
Über das private Facebook-Profil müssen sich Bewerber allerdings keine Sorgen machen: Nur drei Prozent der befragten Personaler checken Kandidaten über Social Media.  © pexels

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