Sinne schärfen

Konzentriert im Büro: Mit dieser kleinen Übung ganz leicht

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Der Büroalltag ist oft stressig - und dann geht die Konzentration flöten.

Bei acht Stunden täglich im Büro ist es unmöglich, die Konzentration kontinuierlich aufrecht zu erhalten. Mit einer kleinen Übung können Sie daran arbeiten.

Täglich Akten und Dokumente durchwälzen, an Meetings teilnehmen, E-Mails durchforsten oder verschiedenste Aufgaben zugeteilt bekommen - wie soll man da nicht die Übersicht verlieren? Gerade im Job ist Aufmerksamkeit gefordert.

Der Arzt Deepak Chopra erklärt laut Business Insider in seinem Buch "Du bist das Universum", wie Sie an Ihrer Konzentration arbeiten können und das Wesentliche nicht aus den Augen verlieren

Diese kurze Meditationsübung sorgt für mehr Konzentration im Büro

Zunächst einmal ist es wichtig, die Augen bei dieser Übung offen zu halten, aber den Blick nicht zu sehr auf etwas zu fokussieren. Konzentrieren Sie sich stattdessen auf Ihren Atem - ohne ihn zu verändern. Allein durch das Beobachten Ihrer Atmung merken Sie schon, wie sie langsamer wird.

Sprechen Sie dann Ihren vollen Namen aus und wiederholen Sie das im Geiste. Etwa wie: "Ich bin Deepak Chopra. Ich bin Mary Jo." Wenn Sie soweit sind, können Sie all Ihre Probleme - ob bei der Arbeit oder privat - in Ihre Gedanken lassen.

Wiederholen Sie anschließend wieder im Geiste Ihren Namen, aber nur den Vornamen. Danach denken Sie an Kindheitserinnerungen. Wie war das noch als sie zwölf waren? In der Schule, mit den Eltern und Geschwistern, gute und schlechte Erinnerungen. Laden Sie all das in Ihre Gedanken ein.

Anschließend lassen Sie auch Ihren Vornamen weg und wiederholen nur noch die Worte: "Ich bin." Die können Sie auch mit Lauten wie "ah-hum" oder "ohm" ersetzen. Lassen Sie alle Ihre Gedanken fahren und konzentrieren Sie sich nur noch darauf, sich zu beobachten.

Laut Chopra ist dies der Grundzustand, in dem wir uns befinden, bevor Gedanken oder Gefühle entstehen. In diesem Moment können Sie Ihr ganzes Potenzial erfassen. Ruhen Sie in diesem Augenblick und existieren Sie einfach nur.

Wenn Sie danach wieder aus Ihrer Meditation zurückkehren, sollten Ihre Sinne wieder geschärft sein. Diese Übung können Sie - sooft Sie wollen - wiederholen.  

Von Franziska Kaindl

Diese Farben wählen erfolgreiche Frauen

Nicht nur für die modebewusste Michelle Obama sind Farben mehr als ein Spiel: Managercoaches zeigen, wie erfolgreiche Frauen ihre Symbolwirkung gezielt für die Karriere nutzen. © AFP
Wer für Bewerbungsgespräche und Meetings bei seiner Kleidung die richtige Farbe wählt, kann seine Erscheinung entscheidend beeinflussen. Erfolgreiche Geschäftsfrauen wissen, welche Signale wir unbewusst mit jedem Farbton verbinden und setzen sie geschickt für ihr Image ein. © dpa
Anna Wintour jagt Unerfahrenen in der Modebranche häufig Furcht ein. Sogar Designer zittern vor ihrem Urteil. Kein Wunder, denn die Chefin der US-amerikanischen Vogue liebt die Farbe Schwarz, die Autorität und Macht signalisiert. Außerdem lässt Schwarz die Figur schlanker erscheinen und steht für Zeitlosigkeit. © dpa
Die US-Informatikerin Marissa Mayer hat an der Stanford University studiert und stieg von der Vizepräsidentin von Google zur Vorstandsvorsitzenden des Konkurrenten Yahoo auf. Von Kritik in den beiden Unternehmen ließ sie sich bislang nicht aus der Ruhe bringen, was auch ihre Vorliebe für Blautöne demonstriert. Die Farbe wirkt ruhig, loyal, symbolisiert Größe und zeigt, wer Herr der Lage ist. © dpa
Sängerin Beyoncé erscheint auf Galas oft in sattem Goldgelb. Damit demonstriert die Künstlerin Freude, Glamour und Lebenskraft und zieht zugleich viel Aufmerksamkeit auf sich. Als 17-fache Grammy-Preisträgerin mit einem Jahreseinkommen, das Forbes auf rund 50 Millionen Dollar dotiert, muss sie schließlich das Rampenlicht nicht scheuen. © dpa
Reinheit, Neutralität und Leichtigkeit signalisiert die französische Geschäftsfrau Anne Lauvergeon mit weißer Kleidung. Dabei ist die mächtigste Frau Frankreichs und Mitglied im Vorstand von fünf Konzernen, darunter Vodafone und die europäische Raumfahrtgesellschaft EADS. Die Farbe Weiß stellt an beschäftigte Trägerinnen keine Ansprüche - sie lässt sich vielfältig kombinieren und schafft optische Klarheit. © dpa
Michelle Obama kleidet sich als First Lady der USA gern passend in "fürstliches" Lila und zeigt damit ihre charakterliche Vielseitigkeit. Denn die Farbe kann sowohl luxuriös, würdevoll und ehrwürdig als auch feminin, romantisch und künstlerisch-ausgefallen wirken. © dpa
Graue Maus? Von wegen: Wer gern Grau trägt, wirkt gebildet und selbstsicher, weil die Kleidung nicht von der persönlichen Kompetenz ablenkt. Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye erscheint auch zu festlichen Anlässen gern in silbrigem Grau - und macht kein Aufhebens darum, dass sie seit einer langen politischen Karriere Nordkoreas Diktatoren-Regime diplomatisch in Schach hält. © dpa
Erdtöne wirken solide und verlässlich und strahlen schlichte Natürlichkeit aus. Das macht sie ideal für Volkswirtin Claudia Maria Buch: Sie ist Professorin an der Universität Magdeburg und Mitglied der "fünf Wirtschaftsweisen", die die Bundesregierung in wirtschaftspolitischen Fragen beraten. Für einen staatstragenden Posten ist es ratsam, modisch eher Bodenständigkeit zu demonstrieren. © dpa
Sheryl Sandberg scheut die Öffentlichkeit nicht: Seit 2008 ist die US-Amerikanerin Geschäftsführerin des Facebook-Konzerns. 2013 erschien ihr Buch "Lean In: Women, Work and the Will to Lead", eine Karriere-Bible für Frauen. Die Farbe Rot passt perfekt zu ihr: Leidenschaftliche Trägerinnen der intensiven Farbe genießen viel Aufmerksamkeit und strahlen positive Angriffsfähigkeit und Tatkraft aus. © dpa
Grün charakterisiert Bundeskanzlerin Angela Merkels Regierungsstil perfekt: Beruhigend und vermittelnd - so moderiert sie zwischen Koalitionspartnern wie EU- und G8-Staaten. Auch dunklere Grüntöne passen zu ihrer Aufgabe: Sie wirken maskulin, konservativ und umgeben ihre Trägerin mit der Aura des finanziellen Wohlstandes. © AFP
Allerdings beschränkt sich die Kanzlerin nicht auf eine Farbe, sondern wählt geschickt aus der ganzen Palette: Das Farbenspektrum mit Angela Merkels Blazern ging um die Welt (Screenshot). Am klügsten ist es deshalb für den beruflichen Erfolg, die passenden Farbe ganz nach Anlass zu wählen. Wichtig dabei: Mehr als eine oder zwei starke Farben sollte das Business-Outfit nicht haben - wer will schon ein "Paradiesvogel"-Image? © neuewerbung.org (Screenshot)

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