Zeitmanagement

Job: Dieser beliebte Fehler kostet Sie jeden Tag unnötig Zeit und macht Sie unproduktiv

Sie denken, Sie arbeiten produktiv – doch „Precrastination“ kostet Sie unnötig Zeit.
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Sie denken, Sie arbeiten produktiv – doch „Precrastination“ kostet Sie unnötig Zeit.

Sie denken, Sie arbeiten produktiv? Vielleicht begehen Sie dabei jedoch einen gängigen Fehler, der Sie mehr Zeit kostet, als Ihnen recht ist.

Was tun wir nicht alles dafür, um unser Zeitmanagement* im Job zu perfektionieren: Wir führen akribisch To-Do-Listen, arbeiten nach unser inneren Uhr oder setzen uns Zeitlimits für jede Aufgabe. Doch dabei begehen viele unwissentlich einen Fehler, der genau das Gegenteil bewirkt und und sogar viel Zeit kosten kann.

Precrastination: Schnelles Abarbeiten bringt am Ende nicht immer Erfolg

Wie der amerikanische Psychologe David Rosenbaum von der University of California herausgefunden hat, kann sich eben dieser Vorsatz, To-Do-Listen so schnell wie möglich abhaken zu wollen, zu einem echten Produktivitätskiller entwickeln. Rosenbaum nennt dieses Phänomen „Precrastination“. Während vielen von uns der Begriff Prokrastination, also die allseits beliebte „Aufschieberitis“, sehr wohl bekannt ist, versteckt sich hinter Rosenbaums Precrastination genau das Gegenteil.

„Unter Produktivität stellen wir uns meist vor, dass wir so viel wie möglich in so wenig Zeit wie möglich erledigen“, schreibt Autor und Produktivitätsexperte Chris Bailey in einem Beitrag für den britischen Nachrichtensender CNBC. Doch tatsächlich ist das kontraproduktiv, da wir die Aufgaben dann weniger gewissenhaft erledigen, nur um sie schnell abzuarbeiten. Am Ende müssen Sie noch einmal nachbessern – und der Zeitvorteil ist dahin.

Lesen Sie auch: Wie Sie mit der 80-20-Regel erfolgreicher arbeiten.

Tipp: Zeit nehmen für wichtige Aufgaben

Bailey empfiehlt deshalb, gerade an stressigen Tagen mit vielen Aufgaben erst einmal inne zu halten und die wichtigen Aufgaben herauszufiltern, denen man mehr Aufmerksamkeit schenken muss. Wenn einige To-Dos wirklich schnell von der Hand gehen, können diese laut Bailey jedoch auch sofort erledigt werden, damit Sie wieder den Kopf für die wichtigen Projekte frei haben. Übrigens, To-Do-Listen etwa als App, sind laut des Experten für die Produktivität unverzichtbar: „Diese Tools schaffen nicht nur mentalen Raum, sondern können Ihnen auch bei der Entscheidung helfen, wohin Sie zukünftige Energie lenken möchten.“ (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Mehr zum Thema: Kennen Sie die „schnelle Uhr“? Einfache Methode, um Aufgaben in der vorgegebenen Zeit zu schaffen

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Mit dieser Körpersprache wirken Sie schnell unprofessionell

Vor dem Chef und Kunden ist es wichtig, stets professionell aufzutreten. Doch die falsche Körpersprache bewirkt oft das Gegenteil.
Vor dem Chef und Kunden ist es wichtig, stets professionell aufzutreten. Doch die falsche Körpersprache bewirkt oft das Gegenteil. © iStock / grinvalds
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer.
Hektische Bewegungen verraten dem Gegenüber, dass Sie nervös sind. Verlangsamen Sie daher bewusst Ihre Bewegungen, wenn Sie aufgeregt sind und sprechen Sie langsamer. © pixabay / Free-Photos
Genauso nervös wirkt es, wenn Sie mit Ihren Haaren, Schmuck oder Ihrer Kleidung spielen.
Genauso nervös wirkt es, wenn Sie mit Ihren Haaren, Schmuck oder Ihrer Kleidung spielen. © pixabay / DanaTentis
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, wirkt schnell aggressiv - und die Geste könnte als Drohgebärde verstanden werden. Benutzen Sie lieber die offene Hand, wenn Sie gestikulieren.
Wer mit dem Finger auf andere zeigt, wirkt schnell aggressiv - und die Geste könnte als Drohgebärde verstanden werden. Benutzen Sie lieber die offene Hand, wenn Sie gestikulieren. © pixabay / Ashish_Choudhary
Wer sich mit der Hand am Kopf oder der Nase kratzt, zeigt dem anderen, dass er ihm nicht glaubt. Das kommt mit Sicherheit nicht gut an.
Wer sich mit der Hand am Kopf oder der Nase kratzt, zeigt dem anderen, dass er ihm nicht glaubt. Das kommt mit Sicherheit nicht gut an. © Srdjan Suki / EPA / dpa
Wer mit verschränkten Armen im Meeting sitzt oder sich so vor den Chef stellt, signalisiert ganz klar, dass er auf Abstand geht. Lassen Sie das lieber.
Wer mit verschränkten Armen im Meeting sitzt oder sich so vor den Chef stellt, signalisiert ganz klar, dass er auf Abstand geht. Lassen Sie das lieber. © Arne Dedert / dpa
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Die "Merkel-Raute" ist dank der Bundeskanzlerin inzwischen weltbekannt. Doch Sie können nie wissen, wie diese Geste der Souveränität bei anderen ankommt. Deshalb lieber: Finger weg davon! © Michael Kappeler / dpa
Diese Geste heißt in der Tauchersprache "OK" - doch in manchen Gegenden beleidigt man Menschen mit diesem Handzeichen als "A...loch".
Diese Geste heißt in der Tauchersprache "OK" - doch in manchen Gegenden beleidigt man Menschen mit diesem Handzeichen als "A...loch". © pixabay / RobinHiggins
Erweiterte Pupillen sind ein Zeichen für Angst und sollen so besser zur Flucht verhelfen. Gegen diesen Augen-Reflex können Sie natürlich nicht wirklich etwas machen.
Erweiterte Pupillen sind ein Zeichen für Angst und sollen so besser zur Flucht verhelfen. Gegen diesen Augen-Reflex können Sie natürlich nicht wirklich etwas machen. © pixabay / sipa

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