Bloß nicht

Die schlimmsten Fehler: Was Bewerber im Vorstellungsgespräch unbedingt vermeiden sollten

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Manche Dinge führen im Bewerbungsgespräch zu großen Irritationen. (Symbolbild)

In einem Vorstellungsgespräch zu punkten ist gar nicht so einfach. Wir verraten Ihnen, was Sie in der Bewerbungssituation unbedingt vermeiden sollten. 

Ihr Lebenslauf kam scheinbar beim Personaler gut an, denn Sie wurden zu einem ersten Vorstellungsgespräch in das Unternehmen Ihrer Wahl eingeladen. Jetzt heißt es Ruhe bewahren und vor allem diese Fehler vermeiden, die Ihnen das Bewerbungsgespräch so richtig versauen können.

Der erste Eindruck: Darauf sollten Sie im Bewerbungsgespräch achten

Ihr Verhalten im Bewerbungsgespräch ist ausschlaggebend, ob Sie den Job bekommen. Denn laut einer Umfrage von "The Harris Poll" weiß rund die Hälfte der Arbeitgeber bereits innerhalb der ersten fünf Minuten eines Vorstellungsgesprächs, ob ein Kandidat gut oder schlecht für eine Stelle geeignet ist.

Sie sollten sich also gut vorbereiten - angefangen bei den Standardfragen eines Bewerbungsgesprächs bis hin zu Ihrer Körpersprache. Schließlich wollen Sie den besten ersten Eindruck hinterlassen, der Ihnen möglich ist.

Lesen Sie hier: Wenn Sie Ihr LinkedIn-Profil auf diese Weise ändern, bekommen Sie ein Jobangebot.

Diese zehn Fehler vermasseln Ihnen Ihre Chancen im Vorstellungsgespräch

Diese Dinge sollten Sie laut der Umfrage im Bewerbungsgespräch besser gänzlich vermeiden. Denn sie katapultierten die meisten Bewerber sofort ins Aus:

  1. Lügen

  2. Ans Telefon gehen oder Mails beantworten

  3. Arroganz

  4. Mangel an Verantwortung

  5. Schwören

  6. Unangemessene Kleidung

  7. Negativ über ehemalige Arbeitgeber sprechen

  8. Mangelndes Wissen über neuen Arbeitgeber

  9. Unprofessionelle Körpersprache

  10. Unwissen über Branche oder Wettbewerber

    Lesen Sie hier: Lügen im Lebenslauf: Vorsicht, diese Tricks kennt jeder Personaler.

Zum Lachen: Die ungewöhnlichsten Dinge, die Menschen in Vorstellungsgesprächen gemacht haben

Doch nicht immer begreifen beide Parteien den Ernst eines Bewerbungsgesprächs - und dann fallen nicht selten Sätze, über die Außenstehende eigentlich nur Schmunzeln können. Laut der Umfrage waren das die ungewöhnlichsten, und die wollten wir Ihnen natürlich nicht vorenthalten:

  • Kandidatin fragte den Interviewer, ob sie für ihre Arbeit qualifiziert sei.
  • Kandidat bat um einen Cocktail.
  • Kandidat wurde gebeten, den Kaffee des Interviewers zu kosten.
  • Kandidat kam mit Hausschuhen zum Interview.
  • Kandidat trug ein Darth-Vader-Outfit für das Interview.
  • Kandidat hat viel Zeit darauf verwendet, Dwight D. Eisenhower zu zitieren, was nichts mit der Position zu tun hatte, für die er interviewt wurde.
  • In den ersten fünf Minuten des Interviews beugte sich der Kandidat mit dem Kopf nach unten vor.
  • Kandidat bot Interviewer Kürbisse an und sagte, dass sie gute Energie übertragen.
  • Kandidat zog mit seinen Schlüsseln auch ein Tütchen Drogen aus der Tasche.
  • Kandidat begann mitten im Interview, ein Lied zu singen.

Auch interessant: Diese Angabe im Lebenslauf ist nicht nur überflüssig - sie kann Ihnen wirklich schaden.

sca

Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.  © Simona Asam
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.  © Simona Asam
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.  © Simona Asam
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.  © Simona Asam
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.  © Simona Asam
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.   © Simona Asam
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.  © Simona Asam
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.  © Simona Asam
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.  © Simona Asam
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen.  © Simona Asam

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