Bewerber unter Beobachtung

Warum Lästereien im Assessment Center tabu sind

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Im Assessment Center sind Teilnehmer selbst in den Pausen unter Beobachtung. Am besten wählen sie auch dann unverfängliche Gesprächsthemen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn

Bewerber sollten sich während eines Assessment Centers selbst in den Pausen nicht einfach entspannt zurücklehnen. Denn: Arbeitgeber interessiert auch, wie sie sich außerhalb der Testsituation geben.

Bremen (dpa/tmn) - Bewerber stehen während eines Assessment Centers pausenlos unter Beobachtung. Lästereien in den Pausen sind daher tabu. Darauf weist Karriereberaterin Angela Schütte im Magazin der Arbeitnehmerkammer Bremen (Ausgabe September/Oktober 2019) hin.

Sie rät, auch in den Pausen mit Mitbewerbern und Beobachtern Small Talk über unverfängliche Themen zu führen. Es sei wichtig, sich aktiv und authentisch zu geben.

Sogenannte Assessment Center sind häufig Teil des Bewerbungsprozesses, vor allem bei größeren Unternehmen. Arbeitgeber testen, wie Bewerber im Team agieren und unter Stress arbeiten. Meist würden realistische Situationen aus dem Arbeitsleben nachgestellt, heißt es in dem Beitrag. Gruppendiskussionen, Rollenspiele, Intelligenztests und strukturierte Interviews seien ebenfalls häufig Teil eines Assessment Centers.

Schütte rät generell dazu, sich auf diese Form des Auswahlverfahrens vorzubereiten. Schon ein Anruf beim Unternehmen kann helfen, an Informationen zum Ablauf zu kommen. Zudem empfiehlt sie, einen Blick in die Sachliteratur zu werfen oder probeweise Tests im Internet durchzuführen.

Online-Beitrag der Arbeitnehmerkammer Bremen

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