Studie

Weiterbildung für Mitarbeiter oft mit digitalen Methoden

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Weiterbildung ist inzwischen auch digital. Unternehmen nutzen die vorhandenen Möglichkeiten gern. Das zeigt eine Studie. Foto: Andrea Warnecke

Deutsche Unternehmer engagieren sich für die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter. Neben klassischen Methoden werden inzwischen auch die digitalen Möglichkeiten rege genutzt. Das geht aus einer Studie hervor.

Köln (dpa/tmn) - Ein Großteil der Unternehmen in Deutschland bietet Weiterbildungen für ihre Mitarbeiter an. Häufig setzen die Firmen dabei auf digitale Methoden. Das zeigt eine Studie des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW).

85 Prozent der 1700 Unternehmen, die dafür befragt wurden, bilden ihre Mitarbeiter demnach selbst weiter oder stellen sie dafür frei. Meistens kommt dabei eine Mischung verschiedener Methoden zum Einsatz - klassische Seminare zum Beispiel, aber oft auch digitale Technik.

Das muss nicht kompliziert sein: Vier von fünf Unternehmen (80 Prozent), die Weiterbildungen anbieten oder unterstützen, stellen ihren Mitarbeitern zum Beispiel die Literatur dazu einfach elektronisch zur Verfügung. Etwa die Hälfte der Firmen arbeitet mit Lernvideos oder -podcasts (54 Prozent) sowie Online-Kursen oder Webinaren (50 Prozent).

Sogenannte Lernplattformen wie Wikis oder Foren kommen in einem Drittel der Firmen (35 Prozent) zum Einsatz, ähnlich wie mobile Apps für Weiterbildungen (31 Prozent). Simulationen oder Computerspiele nutzt dagegen nur eine kleine Minderheit (8 Prozent).

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