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Wie werde ich Tourismuskaufmann/frau?

Ohne Offenheit geht es nicht: Tourimuskauffrauen wie Alina Bührmann müssen gut mit Menschen umgehen können. Foto: Peter Steffen/dpa-tmn
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Ohne Offenheit geht es nicht: Tourimuskauffrauen wie Alina Bührmann müssen gut mit Menschen umgehen können. Foto: Peter Steffen/dpa-tmn
Internationale Verbindungen: Gute Sprachkenntnisse sind bei Alina Bührmanns Ausbildung zur Tourimuskauffrau Pflicht - denn die Branche spricht Englisch. Foto: Peter Steffen/dpa-tmn
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Internationale Verbindungen: Gute Sprachkenntnisse sind bei Alina Bührmanns Ausbildung zur Tourimuskauffrau Pflicht - denn die Branche spricht Englisch. Foto: Peter Steffen/dpa-tmn
Die Leidenschaft zum Beruf gemacht: Das Reisen hat Alina Bührmann schon immer fasziniert - nun macht sie bei Tui in Hannover eine Ausbildung zur Tourismuskauffrau. Foto: Peter Steffen/dpa-tmn
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Die Leidenschaft zum Beruf gemacht: Das Reisen hat Alina Bührmann schon immer fasziniert - nun macht sie bei Tui in Hannover eine Ausbildung zur Tourismuskauffrau. Foto: Peter Steffen/dpa-tmn
Jeder Mensch ist anders. Dafür müssen Auszubildende zur Tourimuskauffrau das nötige Feingefühl entwickeln. Hier im Bild: Ausbzubildende Alina Bührmann im Gespräch mit einer Kollegin. Foto: Peter Steffen/dpa-tmn
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Jeder Mensch ist anders. Dafür müssen Auszubildende zur Tourimuskauffrau das nötige Feingefühl entwickeln. Hier im Bild: Ausbzubildende Alina Bührmann im Gespräch mit einer Kollegin. Foto: Peter Steffen/dpa-tmn
Expertin für die schönste Zeit des Jahres: Alina Bührmann macht bei Tui in Hannover eine Ausbildung zur Tourismuskauffrau. Foto: Peter Steffen/dpa-tmn
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Expertin für die schönste Zeit des Jahres: Alina Bührmann macht bei Tui in Hannover eine Ausbildung zur Tourismuskauffrau. Foto: Peter Steffen/dpa-tmn
Aus Niedersachsen in die weite Welt: Alina Bührmann macht ihre Ausbildung in der Tui-Zentrale in Hannover. Foto: Peter Steffen/dpa-tmn
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Aus Niedersachsen in die weite Welt: Alina Bührmann macht ihre Ausbildung in der Tui-Zentrale in Hannover. Foto: Peter Steffen/dpa-tmn

Tourismuskaufleute lernen in ihrer Ausbildung, Reisen zusammenzustellen und zu verkaufen. Die meisten arbeiten in Reisebüros - aber es gibt auch reichlich andere Betätigungsfelder. Gute Manieren und Englischkenntnisse brauchen Azubis überall.

Hannover (dpa/tmn) - Alina Bührmann ist fasziniert von der weiten Welt. "Andere Länder, Sitten und Kulturen sowie das Reisen allgemein haben mich schon immer begeistert", sagt die 20-Jährige, die bei Tui in Hannover eine Ausbildung zur Tourismuskauffrau mit dem Schwerpunkt Reiseveranstaltung macht.

"Und ich habe Spaß daran, mit Menschen zu arbeiten und Gefallen an dem Gedanken gefunden, deren schönste Zeit im Jahr mitzugestalten." Letzteres ist keine Kleinigkeit, sondern elementar wichtig für den Beruf. "Man muss offen auf Menschen zugehen können sowie Freude und Geschick darin haben, mit Menschen zu arbeiten", sagt Dorothea Busche, Referentin für Bildung beim Deutschen Reiseverband in Berlin. Toleranz, Feinfühligkeit, gute Umgangsformen und Freude an der Kommunikation muss daher jeder Auszubildende mitbringen.

Wichtig außerdem: Sprachkenntnisse. "Englisch sollte man gut sprechen können", sagt Busche. Auch andere Sprachen sind im Lebenslauf gern gesehen. Vor allem Spanisch und Französisch stehen hoch im Kurs. Auch eigene Reisefreude der Bewerber sehen die Personaler gern in den Unterlagen, sagt Bettina Gläser-Krahn, Leiterin der Ausbildung bei Tui Deutschland. "Auslandserfahrung wie ein High-School-Jahr, eine Au-Pair-Tätigkeit oder Sprachkurse im Ausland sind ein klarer Vorteil."

Die meisten Betriebe suchen Azubis mit mindestens mittlerem Schulabschluss, einige auch gezielt nach Fachabiturienten oder Abiturienten, sagt Nicole von Stockert, Sprecherin des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft. Wie in jedem kaufmännischen Beruf sollte man ein gutes mathematisches Verständnis mitbringen.

Die Reiseveranstalter sind nur einer von mehreren Bereichen, die Tourismuskaufleute ausbilden. Hinzu kommen zum Beispiel Fluggesellschaften, Reedereien, Bahnbetreiber oder Mietwagenunternehmen. Die meisten Azubis bereiten sich allerdings in einem der rund 10 000 Reisebüros in Deutschland auf ihren Beruf vor.

Bei Reiseveranstaltern geht es in der Ausbildung vor allem darum, Produkte wie Pauschalreisen zusammenzustellen und buchbar zu machen. In einem Reisebüro stehen der Verkauf und der direkte Umgang mit Kunden im Mittelpunkt. "Dort lernt man, wie man eine passende Reise für die Kunden findet, zusammenstellt, bucht und abrechnet", sagt Busche.

Einen Teil ihres Schulwissens konnte Alina Bührmann bei ihrer Ausbildung schon gut gebrauchen. "Aber viele Dinge waren für mich auch komplett neu", sagt sie. "Das Arbeiten in einem Unternehmen allgemein unterscheidet sich sehr zum Berufsschulunterricht."

Ein Muss ist die Ausbildung inzwischen nicht mehr, um Zugang zur Branche zu finden: Alternativ gibt es duale oder reguläre Studiengänge. Trotzdem ist die Tourismuskauffrau nach wie vor der Standardpfad, sagt von Stockert: Rund 5000 junge Leute lernen den Beruf derzeit. Knapp drei Viertel von ihnen sind junge Frauen, sagt Busche. Je nach Ausbildungsjahr verdienen sie von 717 Euro monatlich im ersten Jahr bis knapp 1000 Euro im dritten Jahr.

Nach der Ausbildung gibt es Jobs im In- und Ausland, sagt Tui-Ausbildungschefin Gläser-Krahn. "Es gibt einige Absolventen, die eine Tätigkeit in einem unserer Reiseländer aufnehmen, etwa als Reiseleiter, in einem Hotel oder in einer Agentur." In der Regel arbeiten fertige Azubis aber in der Reisevermittlung und -veranstaltung sowie im Geschäftsreisebereich.

Job-Steckbrief im Berufenet der Bundesagentur für Arbeit

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