Wie hat er das nur gemacht?

Mysteriöse Live-Schalte zum Weißen Haus: Seine Hände schocken Zuschauer

Washington - BBC-Reporter Jon Sopel sollte eigentlich nur über den frisch vereidigten Präsidenten Trump berichten. Doch die Zuschauer achteten viel mehr auf seine Hände - und waren fassungslos.

Journalisten in den USA haben zur Zeit keinen leichten Job. Entweder werden sie von Trump-Gegnern oder von Trump-Befürwortern angegriffen. Recht machen können sie es eigentlich niemandem.

Umso erfrischender, dass es jetzt ein Reporter geschafft hat, einmal nicht wegen seiner Berichterstattung die Aufmerksamkeit der Zuschauer auf sich zu ziehen.

Jon Sopel von der britischen BBC hatte nämlich wohl kalte Hände, als er vor dem Weißen Haus stand, um einmal mehr live über den gerade vereidigten US-Präsidenten Donald Trump zu berichten. Aber was dann passierte, ist schon erstaunlich - oder wie ein Twitter-User kommentierte: „Was zur Hölle?“ 

Tatsächlich hatte Sopel auf der ersten Einstellung der Live-Schalte vor dem Weißen Haus braune Handschuhe an. Diese verschwanden in der nächsten Einstellung auf mysteriöse Weise - nur um in der letzten  wieder aufzutauchen. 

Bald schon gab es wilde Spekulationen um Sopels mögliche Nebentätigkeit als Magier oder sonstige spektakuläre Verschwörungstheorien.

Sopel erklärt „magische“ Vorkommnisse

Das Ganze ging so weit, dass Sopel selbst schließlich bei der BBC Stellung zu seinem Handschuh-„Trick“ nehmen musste. „Es war verdammt kalt in Washington“, sagte er. „Was passierte, war, dass ich ein Zitat von Trump wiedergeben sollte, als ich realisierte, dass mein Ohrhörer ausgegangen war. Ich zog meinen Handschuh aus, um es schnell wieder aktivieren zu können.“ Aufgrund der Kälte habe er ihn dann aber direkt wieder angezogen.

Der Mann hat also einfach nur flinke Hände. Eigentlich eine simple Story. Dennoch - die Bilder lassen schon auch andere Versionen zu.

Rubriklistenbild: © Screenshot BBC

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