Weltraum-Fernsehabend

Gibt es noch anderswo Leben im Kosmos? Doku ergründet spannende Frage

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Auf dem Jupitermond „Europa“ könnte es Wasserschwaden geben. Mehr faszinierende Fakten zum Weltall gibt‘s in einer 3Sat-Doku am Donnerstag.

Über das Leben auf der Erde wissen die Menschen ganz gut Bescheid. Doch wie sieht es damit auf anderen Planeten aus? Darüber berichtet nun ein ausführlicher TV-Abend.

Berlin - Schön bunt geht es mit dem vielfältigen auf dem Planeten Erde zu - jedenfalls derzeit noch. Aber was tut sich in dieser Hinsicht sonst so im Universum - oder ist da womöglich gar nichts? Gibt es im Kosmos anderswo noch Leben? Falls ja, so fehlt bislang der Beweis dafür. Ob sich der demnächst finden lässt - auch das will die gut zweistündige Sendung mit dem Titel „wissen aktuell: Expedition ins Weltall“ ergründen, die an diesem Donnerstag (20.15 Uhr) bei 3sat zu sehen ist.

Rundgang durch unser Sonnensystem

Zunächst werden - wie bei einem Raumflug - die bekanntesten Planeten des Sonnensystems vorgestellt, das der Mensch noch immer als etwas ganz Besonderes ansieht - darunter der Saturn und der Jupiter. Einer der 67 Jupiter-Monde heißt Europa, auf dem es einen 100 Kilometer tiefen Eisozean gibt. Er ist am Grund vermutlich flüssig, so dass dort Mikroben und anderes Leben existieren könnten.

Auf dem Merkur gibt es auch viel Eis, während es auf der Sonne extrem heiß ist. Wie es auf den anderen größeren Planeten aussieht, wird ebenfalls berücksichtigt. Und auch die Geschichte der Weltraumforschung ist ein Thema. Von der Urknalltheorie über Gravitationswellen und Schwarze Löcher bis hin zur modernen Forschung von heute wird ein großer Bogen gespannt.

Der Zuschauer wird mit Wissen vollgepumpt

Die Sendung besteht aus vielen einzelnen kleinen Berichten, die arg durcheinander gewürfelt erscheinen, zudem randvoll gepackt mit Fachwissen und vielen bunten Bildern und Computeranimationen. Und sie sind rasant geschnitten und in ebenso hohem Tempo erzählt. Es geht um Materie, Moleküle, Modellrechnungen und Mondmissionen - und sogar um Weltraumschrott. Zu Wort kommen Datenanalysten und Neurowissenschaftler, auch Klimatologen, Kosmochemiker, Geologen, Ingenieure, Psychologen, Planetenforscher, (Astro-)Physiker und sogar eine Weltraumarchitektin.

Da dürfte so manchem Zuschauer, der mit Wissen förmlich vollgepumpt wird, mittendrin vermutlich die Puste ausgehen. Den Wissenschaftlern der Astronomie und der Astrophysik bei ihrer Forschung ganz offensichtlich nicht, denn es werden - mit Hilfe moderner Teleskope - nahezu täglich neue Planeten entdeckt, die meist Lichtjahre von unserem Sonnensystem entfernt sind.

Dennoch können mehr als 80 Prozent der Materie im All noch immer nicht erfasst werden. Ob irgendwo da draußen also tatsächlich intelligentes Leben existiert, das auch nur entfernt an unseres erinnert - diese spannende Frage bleibt leider weiterhin unbeantwortet.

dpa

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