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Hartz und herzlich: Sandra will wieder ein Baby – trotz Sterilisation

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Von: Sina Koch

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„Hartz und herzlich“: Sandra hat einen Herzenswunsch. Sie möchte noch einmal Mutter werden. Um sich diesen Traum zu erfüllen, muss sie sich einer kostspieligen OP unterziehen:

Mit „Hartz und herzlich“* wurde Sandra aus Rostock in ganz Deutschland bekannt. Die 37-jährige Hartz-IV-Empfängerin ist bereits fünffache Mutter und Oma. In der RTLZWEI Doku äußert Sandra einen intimen Wunsch, der ihr sowohl körperlich, als auch finanziell einiges abverlangt, wie MANNHEIM24* berichtet.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortGroß Klein, Rostock

„Hartz und herzlich“ in Rostock: Sandra möchte sich Kinderwunsch erfüllen – und stellt Medikamente um

Manche Geschichten schreibt das Leben, so auch die von Sandra aus dem Rostocker Stadtteil Groß Klein. Mit gerade einmal 37 Jahren ist die Arbeitslose schon Mutter von fünf Kindern und Oma von zwei Enkelkindern*. Täglich steht der Gang zum Schulbus auf der Tagesordnung – danach beginnt für sie die Freizeit, denn arbeiten geht sie nicht.

Sandra leidet an Diabetes und muss deshalb Medikamente einnehmen – die wurden nun umgestellt. Grund dafür ist der erneute Kinderwunsch der Rostockerin. Da Sandra zuvor Medikamente eingenommen hat, die in einer Schwangerschaft schädlich für das Kind werden könnten, ist sie auf Insulin-Spritzen umgestellt worden.

„Hartz und herzlich“ aus Groß Klein: Rund 2.000 Euro für Operation – Sandra macht ernst

Sandra ist seit 2012 mit Tino verheiratet und lebt mit drei ihrer fünf Kinder zusammen. Doch die Patchwork-Familie soll schon bald Zuwachs bekommen. Eigentlich will die Familie Groß Klein den Rücken kehren, doch das Geld für den Umzug scheint nun anderweitig verplant zu werden.

Denn für die fünffache Mutter steht aktuell ein anderer Wunsch im Vordergrund, der die Familie rund 2.000 Euro kosten würde: Sandra möchte sich einer Operation unterziehen, um trotz Sterilisation erneut schwanger werden zu können. „Erstmal muss ich das Geld zusammenhaben für das Babykriegen“, verrät die „Hartz und herzlich“-Protagonistin in der 37. Episode.

„Hartz und herzlich“: Sandra will Sterilisation Rückgängig machen – „bevor ich wieder schwanger werden könnte“

Nach Angelos Geburt entschloss sich Sandra keine weiteren Kinder mehr zu bekommen – bis jetzt zumindest. Um ihrem Traum von einem weiteren Kind näher zu kommen, muss Sandra jeden Euro mehrfach umdrehen und sich unter das Messer legen: „Ich bräuchte [...] eine OP bevor ich wieder schwanger werden könnte“, so die Rostockerin weiter.

Die Sterilisation will sie trotz hoher Kosten rückgängig machen lassen. Ihre 16-Jährige Tochter Jasmin ist alles andere als begeistert von den Plänen ihrer Mutter: „Deinem Kinderwunsch steht leider nicht mehr so viel im Weg“, kommentiert sie Sandras Vorhaben in der Sozialdoku „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“.

„Hartz und herzlich“: So reagiert Tochter Jasmin auf die Familienplanung ihrer Mutter

Jasmin ist sich sicher, dass ihre Mutter noch ein bisschen sparen muss, bis der gewünschte Eingriff stattfinden kann: „Das Gute ist – sie hat das Geld noch nicht zusammen!“, enthüllt Sandras zweit älteste Tochter. Doch da hat die 16-Jährige die Rechnung ohne ihre Mutter gemacht.

Sandra hat bereits einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbart und würde die Kosten für die nötige Operation gerne in Raten zahlen. Sie ist fest entschlossen sich den Wunsch nach einem sechsten Kind zu erfüllen. (sik) *MANNHEIM24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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