Kino-Scout: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg...

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Monika Müller über die Romanverfilmung von Felix Herngren.

Allan Karlsson wohnt in einem Altenheim im schönen Schweden und die Feier seines 100. Geburtstages steht kurz bevor. Während die Heimleiterin noch damit beschäftigt ist, alle Kerzen auf einer Torte unterzubringen, steigt er aus dem Fenster und läuft seines Weges. Es beginnt eine Reise ins Ungewisse, aber was hat man mit 100. Jahren schon zu befürchten?

Da kommt der mit Geldbündeln gefüllte Koffer doch gerade recht. Schnell findet Allan neue Freunde die mit ihm ziehen, gefolgt von einer Hand voll Krimineller, die natürlich den Koffer wiederhaben möchten. Immer wieder jedoch gelingt es den Senioren die Meute loszuwerden und die Reise geht weiter. Allan lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen und erinnert mich ein wenig an Forrest Gump, der genauso trottelig des Weges ging. Die Liebe seines Lebens ist der Sprengstoff, der ihn stets begleitete, verschiedene Rückblicke in die Vergangenheit sind geprägt von explosiven Begegnungen.

Mir hat der Film recht gut gefallen, eine schöne Abwechslung zu den üblichen Hollywood Filmen. Special Effects sind hier nicht nötig! Wer jetzt noch wissen möchte, warum ein Elefant das Buchcover ziert, dem empfehle ich ins Kino zu gehen.

+++ +++ +++

Regie: Felix HerngrenDarsteller: Robert Gustaffson, Iwar Wiklander, Mia SkäringerBundesstart: 20. März 2014FSK: 12 JahreKino-Scout-Bewertung: 3 von 5 Sternen

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