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Kinoscout: Wie schreibt man Liebe?

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Monika Müller hat sich "Wie schreibt man Liebe angesehen".

Hugh Grant ist seit langer Zeit endlich wieder auf der Leinwand zu sehen. Entweder man mag ihn, oder eben nicht. Sein Name allein als Hauptdarsteller bürgt meist für britischen Humor, verbunden mit einer großen Liebe und trotteligem Hauptcharakter.

Diesmal spielt er den Engländer Keith Michaels, der Ende der 80er Jahre ein gefeierter Drehbuchautor war. Damals erhielt er den "Oscar" für das beste Drehbuch und gehörte damit zu den großen Stars von Hollywood. Leider war das Glück nicht von Dauer. Die Ehe zerbricht, der Erfolg bleibt aus und der Geldbeutel ist schließlich leer. Einzige Ausflucht aus der Misere ist ein Job weit weg von der Glitzerwelt an einem kleinen College am anderen Ende von Amerika, als Lehrer für Schriftstellerei. Ray nimmt den Job notgedrungen an und hofft, dort die Zeit bis zum Comeback in Hollywood irgendwie überbrücken zu können. Dieser Plan geht natürlich nicht auf und die Dinge kommen – wie so oft – anders als geplant.

Die Story erinnert sehr an verschiedene Filme wie "School of Rock" oder "Bad Teacher", in denen Menschen mehr oder weniger durch Zufall zum Lehrer werden und dies überhaupt nicht wollen. Mich hat der Film daher nicht überzeugt, auch wenn die Besetzung eigentlich sehr vielversprechend war. Marisa Tomei als Studentin Holly überzeugt als alleinerziehende Mutter, die zur guten Ratgeberin von Keith wird. Eine Sandra Bullock hätte es nicht besser machen können. Mir jedoch ist die Story zu oberflächlich, der Film an sich ganz nett aber keinesfalls ergreifend.

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Regie: Marc LawrenceDarsteller: Hugh Grant, Marisa TomeiBundesstart: 13. November 2014FSK: 6 JahreKino-Scout-Bewertung: 2 von 5 Sternen

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