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Kinoscout: Stromberg – Der Film

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Silja Schmitt hat den Comedian Christoph Maria Herbst in seiner derzeitigen Paraderolle als Versicherungsmann unter die Lupe genommen.

Seit 50 Jahren gibt es die "Capitol Versicherung". Um dies gebührend zu feiern, hat sich die Chefetage was ganz besonderes ausgedacht: Nämlich einen Betriebsausflug in ein Landhotel mit allen Mitarbeitern aus ganz Deutschland.

Stromberg (Christoph Maria Herbst), der sich anfangs weigert mit seinen Mitarbeitern mitzufahren erfährt, ausgerechnet vom Hausmeister, dass seine Filiale schließen soll. Eine Kündigung kann nur vermieden werden, wenn man in die Zentrale versetzt wird. Jetzt muss natürlich auch Stromberg dorthin, denn dort ist die gesamte Chefetage vertreten – und die könnten ihn ja in die Zentrale holen. Beim Landhotel angekommen versucht nicht nur Stromberg gut dazustehen, sondern auch Berthold Heisterkamp, genannt Ernie, sein Stellvertreter und größter Konkurrent. Denn auch er möchte den heißbegehrten Job – und somit nimmt das gewohnte Strombergchaos seinen Lauf.

Der Film hat mich sehr positiv überrascht, denn so gut hatte ich ihn mir nicht vorgestellt. Von Anfang bis Ende ist er sehr lustig und wird trotz der Länge von 123 Minuten nicht langweilig. Richtig klasse finde ich Bjarne Mädel, der den Berthold Heisterkamp spielt. Denn selbst wenn er ‘mal nichts sagte, musste man über seine Mimik lachen. Der Film ist auch geeignet für Menschen, die noch nie eine Stromberg-Staffel gesehen haben, denn alle Charaktere werden kurz vorgestellt. Egal ob Stromberg-Fan oder nicht: Es lohnt sich auf jeden Fall, den Film anzuschauen, denn das hat der "Papa" wirklich gut gemacht.

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Regie: Arne FeldhusenDarsteller: Christoph Maria Herbst, Bjarne Mädel, Milena Dreißig, Oliver Wnuk, Diana StaehlyBundesstart: 20. Februar 2014FSK: 12 JahreKino-Scout-Bewertung: 4 von 5 Sternen

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