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Kinoscout: "The Visit"

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Niclas Bub ist sich nicht sicher, ob dieser Film wirklich ein Horrorstreifen ist - oder vielleicht doch eine Komödie...?

Rebecca und Tyler Jamison sind zwei Geschwister, die eine Woche bei ihren bislang unbekannten Großeltern verbringen sollen. Anfangs erscheint alles recht angenehm für die Kinder. So bietet es sich aber umso mehr an, dass Rebecca einen kleinen Hobby-Dokumentarfilm dreht, um die Zustände, die mehr und mehr abgedreht und furchteinflößend werden, festzuhalten.

"The Visit” ist ein leicht lustiger, leicht unheimlicher Film, ist aber nie gänzlich eines von beidem. Man merkt, wie man ein wenig von billigen Jumpscares wegkommen und sich eher auf unerwartete und sehr abgedrehte Momente fokussieren wollte. Das leichte Unwohlsein macht hier den Reiz des Films aus. Anfangs denkt man, dass die beiden Großeltern alles im Griff haben, dann nur der Großvater – und zum Schluss denkt man, dass einfach keiner von beiden mehr ein ungefährlicher Teil für die Gesellschaft geschweige denn für Kinder wäre. Zusätzlich sitzen diese dann noch mit ihnen auf dem Land fest. Heimlicher Star des Films ist eindeutig der 14-Jährige Ed Oxenbould, der ein paar recht lustige Dialoge abbekommen hat. Auch die restlichen Schauspieler zeigen eine pas­sable Leistung.

The Visit ist kein sehr eindeutiger Film. Er gibt sich als Horrorfilm aus, hat im Endeffekt aber mehr Witz als gedacht. Man kann sich bei den markanten Stellen des Films nicht entscheiden, ob man lachen oder sich fürchten soll, was zwar dem Zuschauer gewisse Freiheiten lässtt, für einen angeblichen Horrorfilm aber ein wenig seltsam daherkommt. Interessant ist "The Visit" zwar schon, aber auch nicht von besonderer Wichtigkeit in der Fimlandschaft.

Regie: M. Night ShyamalanDarsteller: Ed Oxenbould, Olivia DeJonge, Deanna DunaganBundesstart: 24. September 2015FSK: 12 JahreKino-Scout-Bewertung: 3 von 5 Sternen

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