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Kinoscout: Vaterfreuden (2)

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Silja Schmitt über den neuen "Schweighöfer" - der sie nicht überzeugt hat.

In Felix’ Leben scheint alles perfekt zu sein. Er liebt sein Junggesellendasein, welches er auch ausgiebig auslebt, bis plötzlich sein Bruder Henne samt Frettchen Karsten bei ihm einziehen. Die beiden haben nur eines gemeinsam: Sie sind ständig pleite, doch Henne hat die rettende Idee und zeigt seinem Bruder wie man sein Hobby zum Beruf machen kann, kurze Zeit später findet er sich in der Samenbank wieder.Als Karsten ihm dann bei einem tragischen Zwischenfall seine Männlichkeit raubt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Felix wacht im Krankenhaus auf, wo ihm die Ärztin eröffnet, dass es keine Chance mehr auf eigene Kinder gibt.

Henne will seinem frustrierten Bruder helfen, er bekommt durch einen raffinierten Plan heraus, dass die TV-Moderatorin Maren dessen Kind austragen wird. Fortan setzen die beiden alles daran, Maren näher zu kommen, dies ist aber nicht gerade einfach, denn sie ist in festen Händen und will ihren Freund, den Macho Ralph, demnächst sogar heiraten. Vaterfreuden basiert auf dem Roman "Frettsack" von Murmel Clausen und ist ein typischer Schweighöfer-Film.

Der Film ist durchzogen von richtig gut gelungenen Gags, obwohl man das Gefühl hatte, dass diese in der Zweiten Hälfte des Films sehr nachließen. Herausragend finde ich die schauspielerische Leistung von Isabell Polak, die man bisher nur von den "Bösen Mädchen" und anderen Comedy-Serien im TV kannte. Sie hat hier bewiesen, dass sie eine sehr professionelle Schauspielerin ist. Mimik und Gestik sind sehr überzeugend. Frettchen Karsten ist der eigentliche Star des Films, seine Szenen sind einfach nur klasse – da hätte man gerne noch mehr von gesehen.

Meine persönliche Meinung: Wer ‘mal wieder herzhaft lachen möchte und wissen will, warum man Honig sparsam dosieren sollte, ist hier genau richtig.

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Regie: Matthias SchweighöferDarsteller: Matthias Schweighöfer, Friedrich Mücke, Isabell Polak, Tom BeckBundesstart: 6. Februar 2014FSK: 6 JahreKino-Scout-Bewertung: 3 von 5 Sternen

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