1. lokalo24
  2. Magazin
  3. Kino & TV

Hartz und herzlich: Nadine besorgt – Sohn (4) leidet an unheilbarer Krankheit

Erstellt:

Von: Sina Koch

Kommentare

„Hartz und herzlich“: Nadine und ihr Verlobter Raimund sorgen sich um ihren Sohn Elias. Seit seinem ersten Lebensjahr benötigt er besondere Pflege – da er unheilbar krank ist.

Trier – in der Stadt am westlichen Rand von Rheinland-Pfalz leben rund 112.000 Menschen. Doch die geschichtsträchtige Römerstadt hat auch ihre Schattenseiten: In Trier-West leben viele Menschen am Existenzminimum und müssen jeden Cent zweimal umdrehen. „Hartz und herzlich“ zeigt den Alltag von Nadine und Raimund, die in einem sozial schwachen Viertel ihren Sohn Elias großziehen. Darüber berichtet MANNHEIM24.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortTrier-West

„Hartz und herzlich“ in Trier-West: Nadine und Raimund leben auf 50 Quadratmetern – und haben einen kranken Sohn

Raimund und Nadine hat es, wie die anderen „Hartz und herzlich“-Protagonisten aus Trier-West, in die Magnerichstraße verschlagen. Dort lebt das Paar gemeinsam mit seinem 4-jährigen Sohn Elias. Raimund ist nicht der leibliche Vater des Jungen – doch das macht ihm gar nichts aus. Er behandelt Nadines Sohn wie sein eigen Fleisch und Blut und möchte ihn in naher Zukunft sogar adoptieren.

Die kleine Familie lebt auf 50 Quadratmetern und verbringt viel Zeit miteinander, was nicht zuletzt an Elias´ Gesundheitszustand liegt. Der 4-Jährige leidet an der unheilbaren Stoffwechselkrankheit Cystinose, die sein Körperwachstum verzögert. Mit 87 Zentimetern ist Nadines Nachwuchs knapp 30 Zentimeter kleiner als andere Kinder seines Alters.

„Hartz und herzlich“ in Trier-West: So hat Elias die Diagnose Cystinose bekommen – „hätten nichts mehr machen können...“

In der Magnerichstraße beschäftigt Nadine und Raimund täglich die Erkrankung von Sohn Elias. Seit seinem ersten Lebensjahr benötigt Nadines Spross besondere Pflege. Die Diagnose kam damals für die junge Mutter völlig überraschend: „Er hat eine Erkältung gehabt und nachts sind wir dann ins Krankenhaus. Die haben uns aber wieder heim geschickt. Am nächsten Tag konnte der Elias nicht mehr alleine sitzen, nicht mehr alleine trinken – der hat da gelegen, ganz schlapp“, verrät Nadine im TV.

Als die junge Mutter wieder mit ihrem Sohn ins Krankenhaus fährt, bekommt sie die beunruhigende Diagnose: „Eine halbe Später und die hätten nichts mehr für den Elias machen können“. Es folgen Aufenthalte auf der Intensivstation und unzählige Arztgespräche, bis ein Spezialist bei Nadines Sohn weiterhelfen kann.

„Hartz und herzlich“ in Trier-West: Elias‘ Niere ist bereits durch die Stoffwechselkrankheit angegriffen

Da die Krankheit selten ist, hat die junge Familie einen Arzt im 180 Kilometer entfernten Köln zu Rate ziehen müssen. Unerkannt und unbehandelt kann die angeborene Stoffwechselkrankheit für die Betroffenen lebensgefährlich werden. Bei Elias sei bereits die Niere von der Cystinose angegriffen worden, weshalb der 4-Jährige alle sechs Stunden Medikamente durch eine Spritze bekommen muss.

Bisher gibt es keine Heilung für Cystinose. Um ein Nierenversagen zu verhindern , wird Elias ein Leben lang auf Medikamente angewiesen sein – davon müssen einige über eine Bauchsonde verabreicht werden. „Ihn stört das schon sehr. Er kann kaum spielen und er kann auch nicht so liegen wie er will“, gibt Nadine bei „Hartz und herzlich“ preis.

„Hartz und herzlich“ in Trier-West: Nadines Verlobter bereut seine Partnerwahl nicht – „können nichts dafür“

Nadine und Raimund waren jahrelang nur gute Freunde, bis aus ihnen vor vier Jahren ein Paar wurde. Seitdem meistern sie sämtliche Herausforderungen, die mit Elias´ Erkrankung einhergehen, gemeinsam. Um bestmöglich für seine Familie da sein zu können, hat Raimund eine weitreichende Entscheidung getroffen: Er hat seinen Job gekündigt, um bei Elias zu bleiben. Auch für „Hartz und herzlich“-Darstellerin Cindy aus Rostock sind ihre Kinder das größte Geschenk.

Auch wenn der Alltag seit fast drei Jahren oft von Elias Krankheit bestimmt wird, hat der 32-Jährige seine Partnerwahl nie bereut: „Ich hätte mich trotzdem für die entschieden. Die Frau und das Kind können nichts dafür“, so Nadines Verlobter in der ersten Folge „Hartz und herzlich“ aus Trier-West. (sik)

Auch interessant

Kommentare