Jan Josef Liefers begeistert

Mini-Fliege nach Münsteraner „Tatort“-Rolle benannt

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Die Darsteller des Münster-Tatorts Axel Prahl (als Frank Thiel) (l-r), Jan Josef Liefers (als Karl-Friedrich Boerne), Christine Urspruch (als Silke "Alberich" Haller) und Claus D. Clausnitzer (als Vater Thiel).

Nach der kleinen Pathologie-Assistentin Alberich des Münster „Tatort“-Professors Boerne wurde jetzt eine Mini-Fliegenart benannt.

Berlin - Eine Fliege hat ihren wissenschaftlichen Namen von der Pathologie-Assistentin Alberich aus dem Münsteraner „Tatort“. Das kleine Insekt heißt Hemeromyia alberichae, ein Exemplar hatte am Sonntagabend einen kurzen Auftritt im jüngsten Fall. „Sie wuselt wohl gerne an Leichen herum. Als ich das gehört habe, dachte ich: Na, das passt ja zu Alberich“, sagte Christine Urspruch (47) der „Bild“-Zeitung (Montag). Sie spielt die Pathologie-Assistentin, die von ihrem Chef, Professor Boerne (Jan Josef Liefers), den Spitznamen Alberich erhalten hat. Die Fliege ist von dem Insektenforscher Jens Hermann Stuke entdeckt worden, der sie als „Tatort“-Fan nach der Krimifigur benannt hat.

Stuke hatte bereits 2016 einen Artikel für eine Fachzeitschrift über seine Entdeckung veröffentlicht. „Die Fliegenart heißt offiziell nun Hemeromyia alberichae“, sagte der Wissenschaftler der „Bild“. Liefers, im „Tatort“ als Rechtsmediziner zu sehen, war davon ebenfalls angetan: „Als Jan Josef von dem Namen erfuhr, hat er mir sehr lieb gratuliert“, sagte Urspruch der Zeitung.

Starke Einschaltquoten für neuen Münster-“Tatort“

Die neueste Folge des „Tatort“-Duos aus Münster hat wieder einmal starke Quoten erzielt - aber kein Rekordwert: 12,89 Millionen Zuschauer verfolgten am Sonntagabend ab 20.15 Uhr den ARD-Krimi „Gott ist auch nur ein Mensch“, in dem die Ermittler Thiel (Axel Prahl) und Boerne (Jan Josef Liefers) mehrere Morde am Rande der Skulpturtage in der westfälischen Unistadt klären müssen. Der Marktanteil betrug 34,0 Prozent.

Im April erzielten Prahl und Liefers ihren Bestwert: Im Schnitt 14,56 Millionen Zuschauer interessierten sich damals für den Fall „Fangschuss“ aus Münster - die beste „Tatort“-Quote der vergangenen 25 Jahre. Die Episode „Schwanensee“ verbuchte 2015 rund 13,69 Millionen Zuschauer, die „Feierstunde“ 2016 rund 13,31 Millionen und „Erkläre Chimäre“ 2015 im Schnitt 13,03 Millionen.

Die Hauptausgabe der „Tagesschau“ um 20 Uhr schalteten allein im Ersten 8,43 Millionen Menschen (23,6 Prozent) ein. Nach dem „Tatort“ blieben 4,41 Millionen Zuschauer (15,0 Prozent) bei Anne Wills Polittalk rund um die Sondierungsgespräche zur Bildung einer Jamaika-Koalition im Bundestag dran.

Deutlich hinter dem „Tatort“ platzierte sich um 20.15 Uhr das ZDF-Drama „Rosamunde Pilcher: Wenn Fische lächeln“ mit Friederike Ott und Ben Blaskovic, das 4,19 Millionen Zuschauer (11,0 Prozent) sahen. Die Sat.1-Musikshow „The Voice of Germany“ kam auf 3,82 Millionen Zuschauer (11,1 Prozent) und der RTL-Actionfilm „Fast & Furious“ mit Vin Diesel auf 2,78 Millionen (8,2 Prozent).

Auf den ProSieben-Bibelfilm „Noah“ mit Russell Crowe entfielen 1,66 Millionen Zuschauer (5,1 Prozent), auf die Vox-Show „Grill den Henssler“ 1,36 Millionen (4,5 Prozent), auf die RTL-II-Komödie „Chuck und Larry - Wie Feuer und Flamme“ 0,74 Millionen (2,1 Prozent) und auf den ZDFneo-Krimi „Der Kommissar und das Meer: In einem kalten Land“ 0,67 Millionen (1,8 Prozent).

Im Schnitt liegt das ZDF seit Jahresbeginn unter den deutschen Fernsehsendern mit einem Marktanteil von 13,0 Prozent vorne. Es folgt das Erste mit 11,2 Prozent vor dem privaten Marktführer RTL mit 9,3 Prozent. Dahinter liegen Sat.1 (6,7 Prozent), Vox (5,1 Prozent), ProSieben (4,5 Prozent), Kabel eins (3,5 Prozent), RTL II (3,1 Prozent), ZDFneo (2,9 Prozent) und Super RTL (1,7 Prozent).

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