47 Jahre Tatort im Energiecheck

Münster-Tatort: Boerne und Thiel verbrauchen am meisten Strom

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Jan Josef Liefers (l.) und Axel Prahl spielen Karl-Friedrich Boerne und Frank Thiel im Münster-Tatort.

Seit 47 Jahren sorgt der Tatort in deutschen Haushalten für Spannung. Doch wieviel Strom wird eigentlich jeden Sonntagabend verbraucht, wenn die Kommissare auf Verbrecherjagd gehen?

Zum Geburtstag hat E.ON die kultige Krimi-Reihe genauer unter die Lupe genommen und den Tatort einem Energiecheck unterzogen.

Alle Folgen kosten 25,60 Euro Strom 

1.037 Folgen wurden bisher ausgestrahlt. Alle am Stück zu sehen dauert mehr als zwei Monate die Stromkosten für den TV-Dauerbetrieb liegen bei 25,60 Euro. Die erste Folge wurde am 29. November 1970 ausgestrahlt.

Fernsehen 1970 vs. 2017 

Der Stromverbrauch der alten Röhrenfernseher war damals viel höher als der von modernen LED-TVs. Eine Folge Tatort kostete 1970 inflationsbereinigt rund zehn Mal mehr Strom als heute.

Fernsehen oder Streamen – was ist günstiger? 

Wer eine Folge verpasst oder keinen Fernseher besitzt, kann den Tatort auch mühelos streamen. Ob dadurch Strom gespart wird oder nicht, hängt vom Gerät ab: Wer den Krimi über ein Tablet streamt, spart nochmal rund 38% Strom.

Batic und Leitmayr für 1,90 Euro 

Am häufigsten trat mit 77 Folgen bisher das Ermittlerduo Batic und Leitmayr in Erscheinung. Wer alle Folgen der Münchner am Stück sehen will, muss aber nur mit 1,90€ Stromkosten rechnen.

Boerne und Thiel verbrauchen so viel Strom wie 160 Familien 

Die Münsteraner Boerne und Thiel konnten dagegen in den letzten 25 Jahren die meisten Zuschauer fesseln: 14,56 Millionen Fans verbrauchten für die Folge „Fangschuss“ rund 641 MWh Strom mit ihren TV-Geräten – das entspricht einem Jahresverbrauch von 160 vierköpfigen Familien.

Der teuerste Tatort 

Der teuerste Tatort kommt laut E.ON aber aus Hamburg: „Der große Schmerz“ mit den Ermittlern Tschiller und Gümer schlug mit Produktionskosten von 2,1 Millionen Euro zu Buche.

Städteranking 

Tatort-Fans bekamen in den letzten 47 Jahren München am häufigsten zu sehen. Hamburg schafft es auf Platz zwei, dicht gefolgt von Berlin.

Der erste Ökostrom-Tatort 

Der grünste Tatort kommt aber aus Freiburg: Bei der Produktion des Tatorts „Fünf Minuten Himmel“ vom 28. März 2016 wurden Batterien durch Akkus ersetzt, LED-Leuchten mit Ökostrom versorgt und zwei Elektrokleinwagen eingesetzt.

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