Netz macht sich lustig

„Mädel, überleg doch mal“: Engel blamiert sich bei „Wer wird Millionär?“

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Dieser Engel blamierte sich bei „Wer wird Millionär“ so richtig.

Günther Jauch hat in seiner Sendung „Wer wird Millionär“ schon so einige schrille Vögel gesehen, die gehörig daneben lagen. Doch der Engel in seiner letzten Sendung toppte alles. 

„Wer wird Millionär?“: Engel blamiert sich bei Günther Jauch

Update vom 18. Dezember 2018: Am Montag fand das erste Weihnachts-Special von „Wer wird Millionär“ auf RTL statt. Und auch hier blamierte sich eine Kandidatin so richtig. Eingeladen waren ausschließlich Kandidaten, die in Berufen beschäftigt sind, in denen sie Heilig Abend arbeiten müssen. So auch Angela Jehring, die eigentlich Schauspielerin ist, aber auch bei einer „Engel-Agentur“ arbeitet. Vor allem zu Weihnachten ist sie als Himmelsbotin unterwegs und soll eine festliche Stimmung verbreiten. So auch bei „Wer wird Millionär?“, wo sie in ihrer Arbeitskleidung auftritt. Doch ihr Rätselraten geht den Zuschauern gehörig auf die Nerven. 

Die Berlinerin tut sich bei den Fragen richtig schwer. Bis zur 2.000-Euro-Frage verbraucht der Engel bereits drei Joker. Bei eben dieser Frage zeigt sich sogar der sonst so geduldige Günther Jauch entnervt. Sie lautet: Welche unmittelbare Folge hatte im November der niedrige Rheinpegel im Westen Deutschlands? 

  • A: Apotheken ohne Tabletten
  • B: Metzgereien ohne Wurst
  • C: Tankstellen ohne Benzin
  • D: Gaststätten ohne Bier

Eine leicht zu beantwortende Frage, wenn man auch nur die Schlagzeilen zu dieser Zeit überflogen hat, wie einige Twitter-User finden. Richtig ist Antwort C, die Tankstellen ohne Benzin. Doch Jehring tut sich richtig schwer, braucht sogar einen Telefonjoker. „Bis der Engel mit seinen Überlegungen fertig ist, ist der Rheinpegel wieder auf Normalhöhe“, meint Günther Jauch spöttisch. Und auch auf Twitter reagieren die User: „Auch Engel sollten hin und wieder mal ne Zeitung lesen oder ne Nachrichtensendung angucken“, „Haben Engel nicht immer einen Heiligenschein über ihrem Haupt schweben? Ich seh bei ihr nur ein fettes Fragezeichen“ oder „Können Engel fliegen, weil das Hirn so leicht ist?“, witzeln sie. 

Danach kann die Berlinerin einige Fragen ohne Probleme lösen. Doch schon bei der 64.000-Euro-Frage stellt sie sich schon wieder bloß. Diese lautet: „Mit 2.158 wurde Ende 2018 weltweite Anzahl der Personen angegeben, die ...?“

  • A: Als Dollar-Milliardäre gelten
  • B: Einen IQ-Test von 150+ haben
  • C: Als Heilige verehrt werden
  • D: Über 100 Jahre alt sind
Auch hier rätselt der Engel einige Zeit und meint: „Einen IQ von 150 würde ich ausschließen, weil ich nicht weiß, wie das gemessen werden soll“. „Vielleicht mit einem IQ-Test?“, entgegnet Günther Jauch, sichtlich mit seiner Geduld am Ende. Schlussendlich setzt sie aber auf die richtige Antwort A und ist eine Runde weiter. 

Engel bei „Wer wird Millionär?“: Berlinerin fällt weit zurück - Netz macht sich lustig

Bei der nächsten Frage ist es jedoch endgültig Schluss für den Berufs-Engel. Bei folgender Aufgabe fiel sie auf 16.000 Euro zurück: „Wer oder was ist Eswatini?“

  • A: Jünger Jesu
  • B: Nachbarplanet des Jupiter
  • C: Staat in Afrika
  • D: Kim Kardashians Schwester
Auch hier finden die Twitter-User, hätte man die falschen Antworten mittels Schulwissen ausschließen können. Richtig ist C, denn der König von Swasiland gab vor Kurzem bekannt, dass sein afrikanischer Staat nun eSwatini heißen soll. Doch der Engel meint: „Mir gefällt irgendwie der Nachbarplanet vom Jupiter“, und scheidet somit aus der Sendung aus. Jauch zeigt wenig Mitleid und stellt fest: „Das Sonnensystem hat acht Planeten und bisher wurde kein neuer entdeckt, der Eswatini heißt“. 

Auch die Twitter-User schlagen sich bei der Antwort auf den Kopf. „Eswatini ein Nachbarplanet? Mädel überleg doch mal“ oder „Erinnert ihr euch auch schön an den Merksatz? ´Mein Vater erklärt mir jeden Eswatini Sonntag unseren Nachthimmel´“, zwitschern die Nutzer. Eine meint sogar, der Abend könne nur gerettet werden, „wenn sie die Maske runter zieht und Hape Kerkeling drunter ist“. 

„Lebt der noch?“: Günther Jauch fassungslos, was dieser WWM-Kandidat nicht wusste - Ursprungsartikel vom 05. Juni 2018

Köln - Günther Jauch (61) hat bei seinen unzähligen Ausgaben von „Wer wird Millionär“ schon so ziemlich alles miterlebt. Doch die Wissenslücke eines Kandidaten machte den RTL-Moderator beim großen WM-Special am Montagabend fassungslos. 

Der 37 Jahre alte Timo Ehlert geriet bei 4.000 Euro ins Straucheln, als Günther Jauch folgende Politik-Frage stellte: „Wie viele der regulären Vorgänger von Angela Merkel im Amt des Bundeskanzlers weilen noch unter den Lebenden? A: einer (richtig), B: zwei, C: drei, D: vier.“

Verständlich, wenn ein Kandidat - angesichts der Aufregung umso mehr - nicht auf Anhieb auf die richtige Antwort kommt und erst einmal grübeln muss. Nachdem er zumindest Gehard Schröder unter den Lebenden verzeichnen konnte, erklärte Ehlert sein Zögern: „Ich geh gerade mal durch, was da überhaupt noch so in Frage kommt nach so einer langen Amtszeit.“ Bei Helmut Schmidt murmelte er vage vor sich hin. Doch dann outete der 37-Jährige eine Wissenslücke, die vor allem für Günther Jauch, der für sein gutes Allgemeinwissen bekannt ist, nicht zu glauben war. 

„Ich überlege gerade noch bei Helmut Kohl. Ist der nicht gerade gestorben?“, fragte sich der Sozialpädagoge. Der Quizmaster traute seinen Ohren nicht und wiederholte die Frage mit einem entsetzen Blick: „Sie überlegen gerade, ob Helmut Kohl gestorben ist?“, so Jauch ungläubig und sieht fast schon unter dem Motto „Fremdschämen“ zur Seite. Der Altkanzler war am 16. Juni vergangenen Jahres gestorben und unter enormen internationalem Interesse und Medienrummel beigesetzt. Unter diesen Umständen waren die Zweifel an dessen Tod auch für einige Twitter-User unverständlich. 

Endlich sah es Ehlert ein - ein Joker war unausweichlich. Während der Kandidat noch vor sich hinrätselte, welche Hilfe er in Anspruch nehmen möchte, konnte sich der Moderator so manche Stichelei nicht verkneifen. „Manchmal gibt es ja auch so Auferstehungsmythen, also Elvis lebt zum Beispiel“, so Jauch zur Erheiterung des Publikums.

Der Kandidat entschied sich schließlich für den Telefonjoker, einen Bekannten, der als Parteimitglied der FDP helfen sollte. Als dieser bestätigte, dass Helmut Kohl nicht mehr am Leben ist, war die Antwort für Ehlert klar: „Einer“ loggte er richtig ein.

„Es wird sicherlich viele rühren, dass Helmut Kohl für Sie immer noch lebt“, ließ Günther Jauch dann noch eine letzte Spitze zu diesem Thema los, bevor der Sozialpädagoge endlich erlöst war und es weiter mit den nächsten Fragen ging. Am Ende ging der 37-Jährige mit 16.000 Euro nach Hause.

Ehlert ist nicht der erste Kandidat, der sich bei „Wer wird Millionär“, zumindest in der Augen einiger Zuschauer, blamierte. Bei einem Lehrerspecial im April erntete ein Kandidat noch mehr Spott und Hohn.

Und Kandidatin Laura Brodda ging bei einer anderen Ausgabe von „Wer wird Millionär?“ nicht nur Günther Jauch auf die Nerven

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va/mef

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