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„Wirtschaftlicher Totalschaden“: „Bares für Rares“-Händler bereut Kauf eines Schmuckstückes

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Von: Julia Hanigk

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Bei „Bares für Rares“ kaufte einer der Händler ein Goldarmband. Die geglaubte Rarität entpuppte sich aber als Fehlkauf. Er versucht, den Schaden nun zu minimieren.

Köln - Bei „Bares für Rares“ (hier alle News auf der Themenseite) bieten die Händler um die Wette, wer den Zuschlag für die alten Wertgegenstände bekommt. Manchmal entpuppt sich ein Kauf im Nachgang aber doch als Reinfall. So geschehen bei einem Scharnierarmband des Antiquitätenhändlers David Suppes.

TV-SendungBares für Rares
ModerationHorst Lichter
Erstausstrahlung3. August 2013
SenderZDF

„Bares für Rares“-Händler gab zu viel für ein Goldarmband aus

In der Folge „Bares für Rares Händlerstücke“ lässt Suppes Revue passieren, wie er einst ein Fischgrätarmband aus den Fünfziger- bis Sechziger-Jahren gekauft hatte. Geschätzt wurde das Goldarmband auf 1.000 Euro. Über den Tisch ging es am Ende für 1.200 Euro.

„Als ich den Zuschlag bekommen habe, habe ich mich natürlich erst mal gefreut, klar. [...] Solider Preis, da kann ich vielleicht noch 100 bis 200 Euro Profit mit machen“, erinnert sich Suppes in der ZDF-Sendung. Eine Fehlinvestition, wie der Raritätenhändler im Nachhinein feststellen musste.

David Suppes zeigt das Armband, das er bei „Bares für Rares“ zu teuer erstand.
David Suppes zeigt das Armband, das er bei „Bares für Rares“ zu teuer erstand. © Screenshot ZDF/Bares für Rares - Händlerstücke vom 03.04.2022

„Wirtschaftlicher Totalschaden“: „Bares für Rares“-Händler bereut Kauf eines Schmuckstückes

„Dann ist mir eben aufgefallen, dass die Glieder von dem Armband etwas zu locker waren, etwas zu weit auseinander. Dann hatte ich eigentlich so ‘nen ‚Oh‘-Effekt. Weil dann habe ich mir gedacht: Das kriegst du so, in diesem Zustand, nicht mehr weiter verkauft“, erklärt der „Bares für Rares“-Händler das Problem.

Drastisch fügt er an: „Für den Preis war das Armband ne Art wirtschaftlicher Totalschaden“. Umso wichtiger für ihn also, diesen möglichst gering zu halten.

Kunsthändler von „Bares für Rares“ lässt Schmuckstück zum Barren umschmelzen

Daher entschied sich Suppes, daraus einen Goldbarren schmelzen zu lassen. „Was ich dann gerne mache mit Schmuck ist, ich schmelze ihn ein und lasse mir daraus einen Barren herstellen“, erklärt er. Das sei eine „wertvolle Kapitalanlage“.

Den Barren könne der Händler dann zwischen 2.600 und 2.650 Euro weiterverkaufen, so seine Einschätzung. Das Armband macht am Ende jedoch nur etwa ein Drittel des Barrens aus.

„Werde es nie wieder tun“: „Bares für Rares“-Händler schämt sich für Betrug an blinder Käuferin

An einen Deal erinnert sich Wolfgang Pauritsch nicht besonders gerne. Der „Bares für Rares“-Händler schämt sich dafür, einer blinden Frau ein Bild verkauft zu haben. Denn das entsprach nicht ihren Anforderungen. Verwendete Quellen: Bares für Rares Händlerstücke 03. April 2022/ZDF

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