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Hartz und herzlich: „Möchte nur normal aussehen“ – Petra schämt sich für schlechte Zähne

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Von: Sina Koch

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Petra aus der Sozialdoku „Hartz und herzlich“ schämt sich schon seit Jahren für den Zustand ihrer Zähne. Das soll sich jetzt ändern – trotz mangelnder Finanzen:

Seit 2017 werden Folgen der Sozialdoku „Hartz und herzlich“* aus den Mannheimer Benz-Baracken im TV ausgestrahlt. Woche für Woche können RTLZWEI-Zuschauer den harten Alltag der Hartz-VI-Empfänger von ihrem heimischen Sofa aus miterleben. Bei den Fans kommt besonders die ehemalige Malerin und Tapeziererin Petra mit ihren Kindern gut an. Darüber berichtet MANNHEIM24*.

SendungHartz und herzlich – Tag für Tag Benz-Baracken
SenderRTLZWEI
DrehortMannheim

„Hartz und herzlich“: Petra hat Angst vor dem Zahnarzt

Die Fans trauern, als Petras Verlobter Heiko plötzlich an Herzversagen stirbt*. Seit seinem Tod hat Petra mit großen finanziellen Sorgen zu kämpfen. Da ihr das nötige Geld fehlt, hat sich Petra auch schon lange nicht mehr bei ihrem Zahnarzt blicken lassen – zu groß ist die Scham, ihren Mund auf dem Behandlungsstuhl zu öffnen.

In der 63. Episode „Hartz und herzlich“ soll damit endlich Schluss sein. Petra will sich ihren Ängsten stellen und den Zahnarzt künftig nicht mehr meiden. Wohl ist Petra bei dem Gedanken eine Zahnarztpraxis zu betreten nicht: „Ich rufe jetzt bei dem Zahnarzt an. Der soll super gut sein – Weil ich möchte gerne meine Zähne machen lassen“. Grund für das mulmige Gefühl im Magen, ist der Zustand ihrer Zähne: „Ich fühle mich unwohl, wenn ich so rumlaufen muss oder mich unterhalten muss“, verrät Petra.

Petra sucht nach einem passenden Friedhof für ihren verstorbenen Verlobten.
„Hartz und herzlich“: Petra mit ihren beiden Kindern © RTLZWEI

„Hartz und herzlich“: Petra kann sich keine Zahn-Implantate leisten

Dass Petra den Gang zum Arzt wagt, hat jedoch nicht nur optische Gründe: „Es hat sich etwas entzündet, da oben drin und der Zahn bricht immer mehr ab. Die haben mir damals eine Nervenbehandlung gemacht und jetzt ist er halt schwarz“. Die dunkle Verfärbung scheint Petra schwer zuzusetzen – deshalb wünscht sich die Baracklerin eine Zahn-Prothese.

Bevor es so weit ist, müssen erst die finanziellen Aspekte geklärt werden. Die sechsfache Mutter geht ihr Zahnproblem nämlich nicht zum ersten Mal an. Der letzte Zahnarztbesuch habe sie 2.600 Euro gekostet – doch die Behandlung galt als „Härtefall“ und konnte in Raten bezahlt werden. Eigentlich wünscht sich die Alleinerziehende Zahn-Implantate: „Als Hartz IV-Empfänger habe ich das Geld dafür nicht“, verrät sie im TV. Erschwerend kommt hinzu, dass Petra durch Heikos Beerdigung massive Schulden-Probleme hat*.

„Hartz und herzlich“: Petra fühlt sich unwohl mit ihren Zähnen – „Ich möchte einfach nur...“

Von der Korrektur ihres Gebisses verspricht Petra sich auch Vorteile im Alltag und bei der Jobsuche, denn aktuell fühle sich die Hartz IV-Empfängerin nicht wohl in ihrer Haut: „Ich möchte einfach nur normal aussehen, wie andere auch – mit Zähnen im Mund“, gibt Petra in der Sendung preis.

„Wenn ich bei einem Vorstellungsgespräch so auftauche, dann nimmt mich doch keiner. Manche schauen wie du gekleidet bist. Manche schauen auch nur auf deinen Charakter – aber dann hast du keine Zähne im Mund. Wie kommt das rüber?“, fragt sich die Alleinerziehende in der 63. Folge „Hartz und herzlich“. Petra hofft darauf schon bald wieder ein strahlendes Lächeln zeigen zu können. (sik) *MANNHEIM24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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