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„Ablenken, ablenken“: Meghan Markles Vertrauter wirft dem Palast Taktik vor

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Von: Annemarie Göbbel

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Meghans Vertrauter und Autor des Buches „Finding Freedom“, Omid Scobie sieht hinter dem Verhalten des Palastes eine Ablenkungs-Strategie.
Meghans Vertrauter und Autor des Buches „Finding Freedom“, Omid Scobie sieht hinter dem Verhalten des Palastes eine Ablenkungsstrategie. © Nils Jorgensen/i Images/Imago

Omid Scobie, inoffizieller Biograf und „Cheerleader“ Meghan Markles, wettert in einer Kolumne über die britischen Royals. Deren Presseanreize sollen regelmäßig über negative Schlagzeilen hinwegtäuschen. Er vermutet etwa Taktik hinter den Mobbing-Vorwürfen gegen Meghan.

London – Die Berichterstattung des Palastes sei nicht zufällig, schreibt Omid Scobie (41), der Journalist, der die schmeichelhafte Biografie „Finding Freedom“ über Meghan Markle (40) und Prinz Harry (37) verfasst hat, bei „Yahoo News“. Das Motto Queen Elizabeths II. (96) „Niemals beschweren, niemals erklären“ möge vielleicht der Vergangenheit angehören, doch innerhalb der Institution werde jetzt eine andere Strategie verfolgt: „ablenken und ablenken“, schreibt er.

Omid Scobie Kolumne hat einen provokanten Titel: „Halten sie uns für dumm?“

Der Palast verdecke Kontroversen mit Klatsch und Ablenkung. Sowohl die „atemberaubend hohen, vom Steuerzahler finanzierten Ausgaben“ im Finanzbericht als auch Prinz Charles (73) Annahme großer Geldspenden seien sofort von Meghans Mobbing-Gerüchten einerseits, und dem rührenden Bericht über das erste Treffen zwischen Charles und seiner Enkelin Lilibet (1) andererseits „überlagert worden“.

Das Update zur Untersuchung von Meghans Mobbingvorwürfen sei „zu einem verdächtigen Zeitpunkt“ erfolgt, findet Scobie. Er sagte: „In einer Zeit, in der Transparenz für alle öffentlichen Amtsträger überlebenswichtig ist, sind die Tage, in denen die königliche Familie Übertretungen oder Fehler verbergen konnte, lange vorbei.“ Deshalb hätte sich die Institution in Krisenzeiten auf Ablenkungsmanöver verlegt.

Kein Angriff ohne Gegenwehr: Scobie sei Meghans „Cheerleader“ und hasse die Royal Family

Der königliche Kommentator Richard Eden (63) ärgerte sich offenbar über die Kolumne Omid Scobies und holte zum Gegenschlag aus. Er verlegte sich ebenfalls auf öffentliche Provokation und twitterte fragend: „Gibt es einen königlichen Korrespondenten, der die #RoyalFamilly mehr zu hassen scheint als #PrinceHarry und #Meghans Cheerleader Omid Scobie?“

Scobie hält an seiner Theorie fest und gibt zum Abschluss seines Berichts noch einen düsteren Ausblick in die Zukunft. Es sei Zeit für eine neue Strategie, da aber Prinz Charles gerade seinen Kommunikationschef durch einen Redakteur ersetzt habe, der aus der „Daily Mail“-Redaktion komme, sehe er nicht viel Hoffnung. In einem Rechtsstreit mit der britischen Zeitungsgruppe „Associated Newspapers“ hatte Meghan zuletzt einen Sieg wegen Manipulation errungen. Verwendete Quellen: uk.news.yahoo, Twitter, express.co.uk

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